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Kein Shack in der Wohnung – Portabler Funkbetrieb als Lösung?

Ich habe zuhause leider nicht die besten Möglichkeiten QRV zu werden. Genauer gesagt sind sie ziemlich bescheiden. Mein Vermieter erlaubt zwar eine Antenne unter Dach, doch der Aufwand für die Installation ist mir zu hoch. Da ich Hochparterre wohne ist der Weg zum Dach sehr weit. Ich bräuchte hochwertige Koaxiakabel, die zudem sehr lang sein müssen und damit teuer sind. Da der Auszug aus dieser Wohnung eher früher als später kommen wird, lohnt sich der Aufwand für die Installation einfach nicht.

Noch dazu bin ich beruflich bedingt sehr selten Zuhause. Das 15-Meter-Band könnte ich eventuell mal am Wochenende arbeiten. Wenn das 80-Meter-Band nutzbar ist bereite ich meinen Körper auf den nächsten Tag vor.
Ich kann also aus verschiedenen Gründe zuhause fast überhaupt nicht funken. Klar, ein bissel DMR mit dem DV4mini geht ab und zu, doch da ich wirklich wenig zuhause bin, widme ich die Aufmerksamkeit dann doch lieber meine Familie. Ich  habe mir vor einiger Zeit schon Gedanken darüber gemacht wie ich Abhilfe schaffen könnte. Das Ergebnis war der Artikel: „Antennengeschädigt? 7 Möglichkeiten, um dennoch QRV zu werden“.

Um nun dennoch ein wenig häufiger QRV zu sein, habe ich meine komplette Ausrüstung auf portablen Funkbetrieb umgestellt. Alles was schwer, sperrig und unpraktisch war, wurde verkauft. Es wurde durch leichte und tragbare Ausrüstung ersetzt. Zudem setze ich nun auf QRP-Betrieb. Dadurch habe ich die Möglichkeit Akkus zur Spannungsversorgung zu nutzen. Das macht mich dann noch etwas ortsunabhängiger.

In den kommenden Wochen werde ich immer mal wieder über meine einzelnen Ausrüstungsgegenstände berichten. Falls dich portabler QRP-Betrieb interessiert, solltest du das Blog abonnieren. Dann verpasst du keinen Artikel 🙂

Ich arbeite in einem IT-Systemhaus und bin überwiegend mit der Administration von Mail-Servern beschäftigt. Derzeit beschäftige mich viel mit VHF/UHF, APRS und HAMNET. Darüber hinaus sammle ich Erfahrungen im Antennenbau.

1 Kommentar zu “Kein Shack in der Wohnung – Portabler Funkbetrieb als Lösung?

  1. Illinger

    Ich habe meine gesamte Ausrüstung an Bord meines Autos stets dabei – Yaesu 857d, YT-100, SWR-Meter, Lautsprecher und zwei Antennen – 2/70 und KW (mit Magnetfüßen bei beiden). Betrieben wird alles entweder über die Autobatterie oder eine 7.Ah Batterie im Handschuhfach. Alles ist fest montiert.

    Am Fenster klebt noch ein Yaesu vx-6 mit Anbindung an die 2/70 Antenne. Beide Micros hängen vorne unterm Autoradio.

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