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Wort zum Sonntag – Ein Kommentar zur Situation des Amateurfunks in Deutschland

Darf man ohne Rufzeichen etwas zur Situation des Amateurfunks in Deutschland schreiben? Keine Ahnung, aber ich habe das Bedürfnis dazu und mache es deswegen auch mal 😉

Böses Internet?

Seit Jahren wird einem immer mehr bewusst, dass der Amateurfunk an einer Überalterung leidet, die Anzahl der ausgegebenen Rufzeichen sinkt und die Mitgliederzahlen des DARC sehen ähnlich aus. Auch auf den Bändern hat man den Eindruck, dass weniger los ist.

Gerne als Ursache dafür genannt sind moderne Kommunikationsmittel wie Smartphones, das Internet und (ganz wichtig!) Facebook. Die Jugend will ja nicht mehr funken sondern stumpf vor dem Rechner sitzen.

Ist das wirklich so, oder ist es eher ein klassisches Phänomen, dass eine Generation die andere nicht versteht und den Untergang der Menschheit prophezeit? Ich bin mir sicher, dass es letzteres ist. Sind wir mal ehrlich, wer verwendet denn den Amateurfunk als Ersatz für Telefonate oder Kurznachrichten, wegen mir auch E-Mails? Selbst wenn, war das die ursprüngliche Intension des Amateurfunkdienstes?

Natürlich stellt man eine immer stärkere Nutzung des Internets als Kommunikationsmedium fest und dies wird sich wohl auch auf Ortsrunden niederschlagen, genauso wie man diese Änderung noch viel stärker im CB-Funk spürt. Gleichzeitig bietet uns das Internet großartige Möglichkeiten, um Informationen zu sammeln, verbreiten und ganz neue Funkdienste zu etablieren. Gerade in den spezialisierteren Betriebsarten sind so aus meiner Sicht eine Menge QSOs überhaupt erst möglich geworden. Blickt man mal über den Tellerrand, sind durch das Internet solche Geschichten wie Geocaching erst möglich. Warum sollten sich ähnliche Möglichkeiten nicht auch im Amateurfunk etablieren und so Bergfunkaktivitäten, spontane Fielddays und ähnliches mit ganz neuen Aspekten interessanter machen? Projekte wie DXheat machen Lust auf mehr!

Fehlende Verbreitung?

Der Amateurfunk in Deutschland ist kein Massenphänomen, das ist klar. Aber war er das jemals? Sehen wir es doch mal nüchtern, die Begeisterung, mittels selbst gebauter Ausrüstung nach mühsamer Bastelei, Erlangen von Erfahrung über Ausbreitungsbedingungen und die Eigenschaften von Betriebsarten, ein angerauschtes Piepsen aus dem Lautsprecher zu hören, ist nicht für jeden nachvollziehbar. Wollen wir das anders? Wollen wir eine gefüllte Allianzarena haben, wo in der Mitte auf dem Rasen ein OM akribisch seine Station aufbaut und nach einiger Zeit ein Piepsen über die Lautsprecheranlage kommt, welches der Stadionsprecher eindeutig als Signal einer DXpedition identifiziert und die 60.000 Besucher in Jubelstürme ausbrechen? Zugegebenermaßen etwas zugespitzt, aber ich hoffe, meine Überlegung dahinter ist nachvollziehbar.

Ja, der Amateurfunk ist ein Hobby in einer Nische. Ist das ein Nachteil? Nischen bieten auch Vorteile, sich ungestört zu entfalten und auf einem gewissen Niveau zu bewegen. Natürlich darf dabei ein kritischer Punkt nicht unterschritten werden, da wir ja immer noch auf unsere Gesprächspartner angewiesen sind, aber das ist zumindest in den Regionen, wo ich auf den Bändern lausche nicht der Fall.

Nachwuchsgewinnung

Wider Erwarten hat die Einführung der Klasse E nicht zu einem Untergang des Amateurfunkdienstes geführt. Leider wurden die letzten Jahre aber auch nicht genutzt, um den Zugang zum Amateurfunk zu erleichtern. Damit meine ich übrigens nicht die Einführung einer Klasse K, um das gleich klar zu stellen.

Versetzen wir uns doch mal in die Rolle eines technisch Interessierten, der mal etwas über Amateurfunk gehört hat, zum Beispiel durch Auftritte von OVs oder einen Podcast. Diese Leute gibt es, wie der riesige Andrang zu entsprechenden Vorträgen beim 31c3 gezeigt hat. Natürlich werden wir es niemals schaffen, alle Interessenten auch wirklich nach einiger Zeit mit einem Rufzeichen auf den Bändern zu sehen, aber das ist doch völlig normal.

Was tut derjenige also? Er hat schon herausgefunden, dass er eine Prüfung machen muss und da die BNetzA irgendwie die Finger im Spiel hat. Gehen wir mal davon aus, dass er sogar genügend Sitzfleisch hat, um die entsprechende Seite der BNetzA zu finden. Und dann? Er findet dort keine Prüfungstermine sondern nur Formulare, Fragenkataloge und sonstige Geiseln der Verwaltung. Spätestens da muss derjenige so dermaßen top motiviert sein, um sich weiter zu informieren, dass wohl nur noch ein Bruchteil der Leute über diese Hürde springt.

Natürlich gibt es mittlerweile Angebote von OVs mit entsprechenden Lehrgängen, die ich absolut großartig finde. Aber die sind eben nicht für alle Interessenten eine wirkliche Alternative zum selbst lernen und dann irgendwann die Prüfung ablegen.

Geschenkte Prüfungen?

Schon mit der Einführung der Klasse E, dem Verzicht auf Morseprüfungen etc. hat man den Niedergang des Amateurfunks durch ein fallendes Niveau heraufbeschworen. Die Diskussionen zur Klasse K sehen nicht anders aus. Und immer wieder schwebt der Begriff des Steckdosenamateurs über allem.

Ist das wirklich so? Mittlerweile gibt es TRX mit einer unglaublichen Funktionsfülle und Technologien wie ALE vereinfachen die Nutzung durchaus. Auf der anderen Seite sind mittlerweile die Bedingungen für professionelle Basteleien so gut wie noch nie! Wir haben billigste SDR, mit denen sich hervorragend 2 Antennen miteinander vergleichen lassen. Es gibt Netzwerkanalysatoren mit einer Kombination aus technischen Eigenschaften und einem Preis, was vor wenigen Jahren undenkbar war. Ähnlich sieht es in allen Bereichen der Messgeräte aus. Oder sehen wir uns an, wie Arduino und RaspberryPi in den letzten Jahren vielen überhaupt erst einen Zugang zu Microcontrollern und Linux mit Einplatinencomputern ermöglicht haben! Mit der stärkeren Verbreitung von 3D-Druckern ist mit Sicherheit noch nicht Schluss.

Insofern bin ich mir ziemlich sicher, dass wir vom Steckdosenamateur weiter entfernt sind, als man es ewig befürchtet hat. Und sind wir mal ehrlich, geht davon die Welt unter, wenn wir einen 2m Transceiver mit der Antenne verbinden und einfach mal ein lockeres Gespräch über ein Relais in der Nähe führen?

Ist das noch Amateurfunk?

Ok, die Welt geht unter, wenn das Relais über Echolink mit anderen Relais verbunden ist oder am Ende sogar ein OM gar nicht über Funk den Zugang zum Relais realisiert, sondern über eine Echolink-App auf dem Smartphone. Das kann doch kein Amateurfunk sein!

Auf der anderen Seite, er beschäftigt sich aus nicht-kommerziellen Beweggründen mit der Technik und kommuniziert mit anderen Funkamateuren. Also, wo ist das Problem? Müssen wir immer alles absolut dogmatisch sehen?

Es gibt Funkamateure, die bauen alles selbst, von der Stromversorgung bis zur Antenne. Andere haben Spaß an der App auf dem Handy. Bereichern nicht beide Gruppen den Amateurfunk?

Und wie geht’s weiter?

Kritisieren ist recht einfach, verbessern nicht unbedingt. Wer sich bis jetzt durch den Text gekämpft hat, soll also auch ruhig ein paar Vorschläge von mir hören, wie man aus meiner Sicht die Situation verbessern könnte. Das sind Ideen, und ich habe keine Ahnung, ob sie wirklich umsetzbar sind, aber man muss ja auch mal spinnen können.

Warum muss man die Prüfung bei der BNetzA ablegen? Kann man diese nicht einfach den OVs überlassen? Diese können ihre Termine auf der Homepage der BNetzA hinterlegen und Interessierte finden dort gleich Ansprechpartner und sogar Übersichten für Lehrgänge. In den USA ist es AFAIK so.

Wegen mir könnte man sogar die Teilnahme an einem Amateurfunklehrgang zur Pflicht machen und in diesem Rahmen die Prüfung gleich mit abhandeln, sei es online oder über Präsenzveranstaltungen oder eine Mischung aus beidem. Aber das Durchdringen sämtlicher bürokratischer Hürden kann doch kein Qualitätsmerkmal für einen angehenden Funkamateur sein!

Könnte man die Prüfungsfragen anpassen? Ich will die technische Seite überhaupt nicht anfassen und schon gar nicht irgendjemandem die Lizenz hinterherwerfen. Aber wieso muss man unmengen von Länderkennungen auswendig lernen? Diese prägen sich sowieso im Laufe des Amateurfunklebens ein.

Mittlerweile haben wir eine unglaubliche Breite von Betriebsarten, man denke nur mal an das 70cm Band im Rhein-Main-Gebiet, wo man die Auswahl zwischen D-Star, P25, TETRA, FM, DMR und demnächst wohl auch Fusion hat. Ich finde das absolut fantastisch, weil alle hochinteressante technische Spielereien sind. Dennoch sollte man sich auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner einigen können. Unsere Funkgeräte können mittlerweile soviel, also sollte man sich angewöhnen, egal wie tief man in einer digitalen Betriebsart gerade unterwegs ist, auch noch die Anruffrequenzen zumindest auf 2m oder 70cm regelmäßig im Hintergrund laufen zu lassen. Das kommt nicht nur der Erreichbarkeit für kleine Ortsgespräche zu Gute, sondern auch der Sicherheit als „Notruffrequenz“.

Habt Ihr weitere Ideen? Bin ich irgendwo völlig auf dem Holzweg? Ich freue mich wirklich über Kommentare und konstruktive Diskussionen, hier im Blog.

über

Drückt sich seit Jahren vor der Lizenz, aber 2016 soll es endlich soweit sein. Besondere Interessen sind die Frequenzen oberhalb von 30 MHz und digitale Betriebsarten, dort hauptsächlich mit dem RTL-SDR unterwegs. Wenn Funk gerade eine geringere Rolle spielt, dann mit dem Rad oder zu Fuß in der Natur unterwegs und dem Fotoapparat im Schlepptau. Mehr auf Twitter: @kermit_t_f

13 Kommentare

  1. Deinen Ausführungen kann ich, als Funkamateur 3. Klasse

  2. Pingback: Wochenrückblick KW 12 › HAMSPIRIT.DE

  3. Wahre Worte gelassen ausgesprochen und auf den Punkt gebracht..

  4. Peter Glasmacher

    Schöne Gedankengänge, mit denen Du nicht allein bist. aber der Teifel liegt , wie so oft im Detail
    gruss, Peter DK5DC

  5. Aquilon

    Die Amateurfunkprüfungen können gar nicht schwer genug sein, das sehe ich übrigens genau so für die Abiturprüfungen die auch immer mehr verkommen.

    Die ursprüngliche Intension des Amateurfunkdienstes war noch nie ein Ersatz für Telefonate oder geschweige denn Kurznachrichten oder Emails. Wer das will sucht beim falschen Hobby.

    Was soll das denn heissen: „Leider wurden die letzten Jahre aber auch nicht genutzt, um den Zugang zum Amateurfunk zu erleichtern. “

    Wieviel leichter darfs denn sein?
    Am besten bei Einkäufen ab 20 Euro als kostenlose Beigabe bei ALDI?

    • Danke für deinen Kommentar.
      Ich sehe das aber etwas anders. Elitäres Denken bringt den Amateurfunk nicht weiter, denn grundsätzlich ist jeder motivierte Funkamateur der sich benimmt eine Bereicherung. Nicht jeder muss über ein tiefes technisches Verständnis in allen möglichen Bereichen verfügen.
      Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch nicht, dass das einzig wichtige die Anzahl der ausgegebenen Rufzeichen ist. Aber das habe ich ja oben schon geschrieben.

      Den von dir zitierten Satz zur Erleichterung des Zugangs hast du falsch verstanden. Es geht genau nicht darum, jemandem das Rufzeichen hinterher zu werfen, sondern den Leuten keine unnötigen Hürden wie völlig unsinnige und bürokratische Prozeduren vorzuschreiben.
      Zudem habe ich nicht den Eindruck, dass durch irgendeine Erleichterung, wie sie in den letzten Jahren immer mal durch die Amateurfunkstammtische geprügelt wurde, die Welt des Amateurfunkstammtische zusammen gebrochen sei.

      • Aquilon

        Dass Du das anders siehst ist mir alleine schon auf Grund der Tatsache klar, dass Du diese läppische Prüfung bis heute nicht geschafft hast.

        Was meinst Du mit unnötigen Hürden? Zur Prüfung zu fahren nachdem man sich angemeldet hat ist weder unnötig noch unsinnig und die bürokratische Prozedur ist einfacher als beim Führerschein.

        Ich kenne keine Amateurfunkstammtische, da kann ich nicht mitreden.

        • Mit unnötigen Hürden meine ich, dass man bis vor kurzem nicht mal Prüfungstermine bei der BNetzA gefunden hat. Die Anmeldeprozedur ist aus meiner Sicht immer noch unnötig kompliziert und eine weitere Dezentralisierung der Prüfungen könnte durchaus dem einen oder anderen Anfänger helfen.
          Aber natürlich kann man über meine Thesen oben trefflich diskutieren und ich erhebe auch gar nicht den Anspruch, die eine endgültige Wahrheit niedergeschrieben zu haben. Wenn ich mir die Reaktionen dazu ansehe, gibt es Leute die zustimmen und andere wiederrum, die einige Punkte kritisch sehen, was doch völlig ok ist, solang es nicht nur die Diskussion am Leben erhält, sondern vielleicht auch etwas bewirkt.

          Es ist übrigens nicht so, dass ich die Prüfung nicht geschafft habe, sondern ich habe sie schlicht und ergreifend bisher nicht gemacht. Auch, weil ich beruflich nicht immer monatelang im Voraus planen kann. Somit wäre mir beispielsweise mit einer flexibleren Anmeldeprozedur geholfen. Aber natürlich hat es auch andere Gründe, eben eine entsprechende berufliche Belastung, sich immer mal wieder verlagernde Interessen etc. Aber natürlich hat es auch etwas mit „Hintern hochkriegen“ zu tun. Was ich dir aber versichern kann, dass es nicht am Niveau der Prüfung liegt 🙂

          • Bernd Steiner

            Hallo Jan,
            ein toller Kommentar dem ich nur zustimmen kann. Etwas was viele zukünftige OM’s abschreckt, sind viele alte OM’s, die es den neuen spüren lassen, das erdie Prüfung nur „geschenkt“ bekommen haben. Wenn ich mich auf den Bändern umhöhre, kommen die schlimmsten Verhaltensweisen von den „gestandenen“ OM’s und nicht von den DOlern. Es wird auch immer schwieriger mit den Nachbarn, sobald die eine Antenne sehen, auch wenn nicht angeschlossen, können sie nicht schlafen. Es gibt im Süden der Republik ein ganzes Dorf, welches sich gegen einen OM verschworen hat, obwohl er nachweisen kann, das er keine Störungen verursacht. Ich für meine Teil werde noch die Klasse A Prüfung ablegen und mich auch noch in CW ausbilden. Der nächste Prüfungsort, der dieses Jahr noch Prüfungen abnimmt, ist Dresden oder Erfurt. Das sind fast 5 Stunden Fahrt von mir aus. Den Standort Bremen hat man geschlossen, das war 1,5 Stunden.
            Lass dich nicht beirren, weiter so.

            vy 73 Bernd DO1BSW

  6. Netter Beitrag, nur leider vergebliche Mühe.

    Aus meiner Erfahrung sind leider sehr viele Funkamateure einfach nur ewig gestrige, die prinzipiell gegen alles sind.

    Einige Beispiele die mir begegnet sind:
    – Ein Funkamateur der nicht in den DARC will ist kein Funkamateur!
    – Ein Funkamateur der nicht mit dem Lötkolben irgendwas basteln will ist kein Funkamateur!
    – Ein Funkamateur der nicht ständig mit neuen Antennen rumexperimentiert ist kein Funkamateur!
    – Ein Klasse E Inhaber der versucht konstruktive Vorschläge zu unterbreiten soll dann doch erstmal die Klasse A machen, sonst hat er ja eh keine Ahnung!
    – DOler sind alles schlechte Funkamateure!

    Ich bin damals eigentlich recht enthusiastisch in das Thema Amateurfunk eingestiegen, doch recht schnell auf den Boden der Tatsachen zurück gekehrt.

    Zu Beginn hatte ich so einige Interessen:
    – Notfunkdienst -> Scheint exklusiv unter der Fuchtel des DARC zu laufen, da ich aber nicht für jedes meiner Hobby in ein Verein eintreten will, und ich mich nach Studium der Unterlagen, dazu entschlossen habe, das dieser Verein nicht für meine Interessen geeignet ist, habe ich davon Abstand genommen.

    – Hamnet: Das Thema war sehr schnell durch. Um Hamnet richtig funktechnisch zu nutzen langt die Klasse E nicht aus, sondern man benötigt Klasse A. Mit E nur über VPN und Internet. Um irgendwas über Internet zu machen, dafür habe ich aber keine Prüfung abgelegt. (Und NEIN, ich habe kein Interesse daran die Klasse A zu machen, dazu später noch ein Satz)

    – Smalltalk: Nun gerade in der Anfangszeit gerade im KW über die Voice Frequenzen gefahren und schon recht böse Unterhaltungen über Klasse E gehört. Also Voice im Bereich KW habe ich damit auch schon mal abgehakt (gut war eh nicht so mein Ziel), besser ist es im Bereich 2m/70cm auf den Relais. Aber ganz ehrlich, über 90 Prozent der Gespräche die dort geführt werden, gehen ausschliesslich um Technik Amateurfunk und wenn dann mal andere Themen kommen, dann findet sich sofort jemand, der mit dem Einwand wie „Leute nun lasst mal das Stammtischgekloppe“ das Thema wieder auf Technik Amateurfunk bringt. LANGWEILLIG!

    – DigiModes: Juhu, das ist das einzige was ich inzwischen aktiv mache. Das mache ich dann halt so lange, bis ich dazu keine Lust mehr habe. Wenn das der Fall ist, dann werde ich das Hobby wieder aufgeben und das Rufzeichen zurückgeben. Ich habe da wenig Illusionen, denke mal das ich in 5 Jahren keine Amateurfunklizenz mehr haben werde. Dazu gibt es für mich zu wenig interessantes im Amateurfunk.

    Ein Satz zur Klasse A: Nein ich mache keine Klasse A, weil die Inhalte die dort notwendig sind, in keinster Weise meiner persönlichen Weiterentwicklung dienlich sind. Ich mache diese Klasse auch nicht, nur damit andere Leute dann ihre Liebe Seele Ruh haben.

    73 de Kai

    • Super geschrieben…..Danke…!

      Was übrigens auch gut funktioniert – „Smalltalk“ mit den Leuten die man mag und die die gleiche Motivation und Einstellung haben – ansonsten auf die Bänder gehen die sicherstellen daß fast kaum eine deutsche Gegenstation zu hören ist (tote Zone). Da wirst Du feststellen daß es speziell die deutsche Charaktere ist die einem wirklich das Hobby versauen kann – in keinem einzigen QSO mit ausländischen Stationen gibt es so ein Kasperltheater wie in DL…

      Weiterhin viel Spaß mit dem schönen Hobby und 73 de Mike

  7. Wenn wir bewahren wollen, was wir haben, müssen wir vieles ändern.

    Johann Wolfgang von Goethe

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