Neuigkeiten

KiwiSDR – Ein SDR für das BeagleBone-Board auf Kickstarter.com

Steffan, DO6DAD hat uns auf die Kickstarter-Kampagne zu KiwiSDR aufmerksam gemacht. Beim KiwiSDR handelt es sich um eine SDR-Platine, die auf ein BeagleBone Black gesteckt werden kann.

Das KiwiSDR kommt mit einigen sehr interessanten Funktionen daher. So lässt sich das Frontend des Recievers über ein Webinterface steuern. Über die Webverbindung stehen gleichzeitig vier voneinander unabhängige Sitzungen zur Verfügung. Auch die Konfiguration des SDR erfolgt in einem Webinterface.

Weitere Interessante Eigenschaften des Projekts:

  • Software, Hardware und Platinenlayout sind OpenSource
  • automatische Frequenzkorrektur via GPS (integriert)
  • recht preiswert im Vergleich zu anderen SDRs

Bei Kickstarter-Kampagnen werden ja immer finanzielle Unterstützer für ein Projekt gesucht. Bei dieser Kampagne werden 50 000 USD Dollar gesammelt. Das Projekt wird nur realisiert, wenn mindestens diese Summe zusammen kommt. Die Kampagne läuft noch bis zum 16.04.2016. Bisher wurden schon knapp 7500 USD eingesammelt.

Wer 20 USD oder etwas mehr spendet, der unterstützt ein weltweites Netzwerk von KiwiSDR-Empfänger an interessanten Standorten. Welche Standorte das sein werden, wird später über ein Abstimmungsverfahren ermittelt.

Wer das Projekt mit 199 USD unterstützt bekommt einen KiwiSDR Empfänger als Belohnung. Dieser kann dann mit dem eigenen eventuell schon vorhandenen BeagleBone Black oder Green betrieben werden.

Wer 299 USD oder mehr spendet, wird einem kompletten Kit belohnt. Ein KiwiSDR, ein BeagleBone Green und eine GPS-Antenne.

Meiner Meinung nach ein sehr interessantes Projekt, dass man im Augen behalten sollte. Hier der Link zur Kampagne: KiwiSDR: BeagleBone Software-defined Radio (SDR) with GPS

1 Kommentar

  1. Kai - do9kai

    Nur der Vollständigkeitshalber sollte man erwähnen, das über Crowdfunding finanzierte Projekte durchaus auch ein Risiko beinhalten. Scheitert das Projekt nach erfolgreicher Finanzierung ist im Regelfall das Geld weg.

    Das bedeutet nun nicht, das das hier vorgestellte Projekt zum scheitern verurteilt ist, sondern nur das jeder für sich abschätzen muss, ob er das Risiko eingehen will. 299US$ sind dann doch schon eine Menge Geld (in der höchsten Stufe)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

banner