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Amateurfunk im Aufwind

Wie der DARC berichtet, hat die Bundesnetzagentur einige Zahlen zum Stand der Amateurfunkbewilligungen und zu den abgelegten Prüfungen bekannt gegeben. Mit Ende des Jahres 2015 gab es in Deutschland somit 67.349 Funkamateure bzw. Funkamateurinnen.

Der Aufwärtstrend spiegelt sich vor allem in der Zahl der abgelegten Amateurfunkprüfungen (siehe Grafik) – so wurden 2015 um 65% mehr Prüfungen abgelegt als im Jahr 2010.

Erfreuliche Entwicklung bei der Zahl der abgelegten Amateurfunkprüfungen
Erfreuliche Entwicklung bei der Zahl der abgelegten Amateurfunkprüfungen

Auch die Zahl der Ausbildungsrufzeichen ist im Steigen begriffen – waren es 2014 2.925, so stieg diese Zahl im Jahr 2015 auf 3.184.

Damit konnte der langjährige Abwärtstrend bei der Zahl der Funkamateure nun gestoppt werden – Amateurfunk scheint wieder auf mehr Interesse zu stoßen als noch vor wenigen Jahren.

Spekulieren kann man nur über die Gründe, die dieser Entwicklung zugrunde liegen – aber einer der Faktoren dürfte sein, dass sich „Hacker und Maker“ zunehmend für Funktechnologien interessieren, woran die rasche Etablierung der SDR-Technologie sicher einen wesentlichen Anteil hat.

Funkamateur seit 1967 (Lizenzprüfung ohne Morsen) bzw. 1968 (Morseprüfung). 1st QSO 20.7.1968. Nach vielen sehr interessanten Berufsjahren in IT und Informationssicherheit (in sehr internationalem Umfeld) nun im Ruhestand, wo mehr Zeit bleibt für die diversen Hobbies. Neben dem Amateurfunk sind das u.a. Photographie, Malen, Singen, Reisen, Camping & Wandern.

4 Kommentare zu “Amateurfunk im Aufwind

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