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HAM RADIO 2015 – Mein persönlicher Rückblick

Die diesjährige HAM RADIO war die erste HAM RADIO, die ich besuchte. Ich kann und will also keine Vergleiche zu früher anstellen. Das überlasse ich den OM’s und YL’s, die schon seit zehn, zwanzig oder 65 Jahren nach Friedrichshafen fahren.

Meine Erwartungen an die HAM RADIO 2015 sind ganz einfach in einem Satz definiert: Ich wollte die Leser dieses Blogs persönlich kennen lernen. Das geht natürlich auch anderswo, aber die Schnittmenge aus Facebook-Fans, Followern und Messe-Besuchern ist unheimlich groß.

Und so kam es dann ganz zwangsläufig dazu, dass ich viele Gespräche mit Lesern führte. die ich bereits über das Internet kannte. Dadurch lernte ich natürlich eine Menge weitere Funkamateure kennen. Einige haben das Blog schon einmal beim googlen entdeckt, andere wiederum sind stille Stammleser. Wieder andere hingegen kannten das Projekt bisher nicht.

Darüber hinaus haben sich interessante Zufallsbekanntschaften ergeben. Meine Erwartungen so viele Funkamateure wie möglich kennen zu lernen wurden auf der HAM RADIO 2015 definitiv erfüllt.

Flohmarkt

Der Flohmarkt erstreckte sich über zwei große Hallen. Es gab bergeweise altes Zeug zu und so manches Schnäppchen zu erwerben. Darüber hinaus konnte man alte Verschlüsselungstechnik bei der Arbeit beobachten.

Ich selbst habe nur einige Kleinigkeiten gekauft, aber ich kenne einige Schnäppchenjäger, die sich richtig ausgetobt haben. Ein Paradies für Radiobastler.

Aussteller

Es gab eine große Messehalle, die sich die kommerziellen Aussteller mit den ideellen Ausstellern teilten. Der Andrang an den Ständen war enorm. Die Händler hatten alle Hände voll zu tun und Zeit für einen ausführlichen Plausch blieb den Händlern nur selten.

Bei den ideellen Ständen war es etwas anders. Der Andrang war auch hier groß, es gab jedoch Zeit für ausführliche Fachgespräche und auch vertiefende Diskussionen. Ich habe mir dort viel Inspiration für zukünftige Artikel geholt. Es wird diesem Blog bestimmt den einen oder anderen Beitrag geben, der auf diese Begegnungen zurückzuführen ist.

Vorträge

Es gab an den drei Messetagen immer wieder interessante Vorträge zu unterschiedlichen Themen. Ich hätte am liebsten jeden zweiten Vortrag besucht, doch dann hätte ich kaum Zeit für ausführliche Gespräche mit anderem OM’s und YL’s gehabt. Ich habe einige Vorträge ganz einfach verpasst, weil ich mich irgendwo festgequatscht habe 😉

Ich habe es dann tatsächlich nur zu dem Vortrag „Deep Space-Empfang mit Software Defined Radios – was Funkamateure lernen und tun können“ von Mario Lorenz, DL5MLO geschafft. Sich die Zeit für diesen Vortrag frei zu halten hat sich für mich völlig gelohnt, denn das Thema ist sehr interessant. Der Referent hat gezeigt, welchen Aufwand man betreiben muss, um Deep Space Sonden zu empfangen. Ich fand es sehr spannend und finde, dass Funkamateure eigene Sonden losschicken sollten.

Ein Blick in die anderen Blogs

Auch in anderen deutschsprachigen Blogs lassen sich Berichte zur HAM RADIO 2015 nachlesen.

Mein Fazit / dein Fazit

Friedrichshafen ist für mich nicht grade nebenan. Dennoch hat sich die weite Fahrt für mich persönlich gelohnt. Meine Erwartungen wurden erfüllt und ich werde mir den Termin im nächsten Jahr wieder frei halten

Wie war die HAM RADIO 2015 für dich? Was hat dir gut gefallen, was fandest du nicht so gut? Ich freu mich über deine Kommentare.

1 Kommentar

  1. Nach einem Jahr Abstinenz war ich letztes Wochenende auch mal wieder auf der HAM Radio. Dieses Jahr nutzte ich zum ersten Mal, gezielt die Gelegenheit, Kontakte wieder aufzufrischen oder „Real-Life QSOs zu fahren“. Bei einem Treffen mit Silvio gab er mir interessante Einblicke in seine Arbeit für hamspirit.de.

    Besonders gefallen haben mir auch die ideellen Austeller und die Maker World. Das Angebot auf dem Flohmarkt war sehr vielfältig und reichhaltig, aber die Flohmarktpreise kamen mir etwas hoch vor – auf der Surplus Party in Zofingen hätte es wohl manches etwas günstiger gegeben.

    Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Messebesuch. Der Ansatz, länger als einen Tag zu bleiben hat sich definitiv ausgezahlt.

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