Allgemein

Klasse K: Meine Meinung. Deine Meinung?

Die Einführung einer zusätzlichen Lizenzklasse unterhalb der Klasse E wird in Deutschland heftig diskutiert. Ich habe mich bisher nur im Scherz in meinem Artikel am ersten April zu dem Thema geäußert. Hier nun meine persönliche Meinung.

Aus meiner Sicht ist die Einführung einer zusätzlichen Lizenz unterhalb der Klasse E nicht notwendig. Die Hürden für die Erlangung der Klasse E sind bereits niedrig genug, die Einschränkungen der Klasse E sind hoch. Wie soll die Klasse K denn aussehen? Noch mehr Einschränkungen und noch weniger Lerninhalte? Wie ich dazu komme so etwas zu sagen?

Weil ich als Fachfremder und absoluter Quereinsteiger im Amateurfunk mit ein wenig Fleiß innerhalb von kurzer Zeit die Klasse E gemacht habe. Und zwar ohne Lehrgang, ohne Moltrecht-Buch und ohne einen älteren erfahrenen OM als Mentor.

Einfach Prüfungsfragen anschauen, Grundlagen verinnerlichen und lernen. Brauchte ich für die Klasse E viel tiefgehendes Wissen? Nein? Musste ich jahrelang lernen? Nein. Hat es mir geschadet, dass ich wochenlang gelernt habe? Auch nein.

Das Amateurfunkgesetz kann hier und da schon eine Reform vertragen, das ist richtig. Aber ob man mit den Lizenzklassen anfangen sollte, bezweifle ich. Beim Amateurfunk handelt es sich um ein technisches und wissenschaftliches Hobby. Wenn der Zugang dazu leicht gemacht wird, ist das zu begrüßen. Aber nicht durch inhaltliche Aufweichungen der Prüfungsinhalte.

Ich würde mir eher wünschen, dass man die Prüfung überall in Deutschland ohne bürokratisches Brimborium ablegen könnte. Jeder OV könnte eine Anlaufstelle für die Abnahme der Prüfung sein, wenn die Mitglieder die Voraussetzungen als Prüfer erfüllen.

Was mich an dieser Stelle interessiert ist deine Meinung zu dem Thema. Bitte hinterlasse einen Kommentar und schreib mir ob, du für die Einführung der Klasse K (Entry Level License) bist oder dagegen. Welche Vorteile oder Nachteile gibt es aus deiner Sicht.

Bitte bei diesem Thema sachlich bleiben, die Kommentare zu diesem Beitrag werden moderiert. Ich freue mich auf sachliche und nüchterne Argumente dafür oder dagegen.

03.08.2016 07:16 – Die Kommentarfunktion zu diesem Artikel wurde deaktiviert.

Ich arbeite in einem IT-Systemhaus und bin überwiegend mit der Administration von Mail-Servern beschäftigt.

Derzeit beschäftige mich viel mit VHF/UHF, APRS und HAMNET. Darüber hinaus sammle ich Erfahrungen im Antennenbau.

99 Kommentare zu “Klasse K: Meine Meinung. Deine Meinung?

  1. Wichmann DM3LOL

    Ich meine das eine Klasse K eine große Hilfe wäre aktive Amateurfunker zu gewinnen und leben auf die Bänder zu bringen.
    Einem Aufstieg steht dann nichts mehr im Wege.

  2. Fände eine Klasse K auch gut. Zb nur für UKW zum Gewinn von Funkern förderlich. E würde ich aufstocken über alle Bänder aber Leistungsbeschränkt auf 100W lassen.
    Und die Prüfung sollen schön bei der BnetzA bleiben, hätte nähmlich bedenken das in den OV’s damit “Schindluder” betrieben wird.

    • Wolfgang

      Ich hätte keine Bedenken wenn die Prüfung von geprüften Funkamateuren abgenommen werden dürften. Funktioniert bei den Amerikanern ganz hervorragend mit ihren VE’s.
      Es wäre eine Erleichterung für die angehenden Funkamateure, nicht mehr lange Reisen zu den Prüfungen machen zu müssen, schneller einen Termin zu bekommen und möglicherweise auch geringere Prüfungsgebühren bezahlen zu müssen.
      Zur K-Lizenz sage ich mal nichts. Solange keine verlässliche Informationen über die Prüfung und die Berechtigungen vorliegen ist das nur Spekulation.

      • Die zeit bleibt ja nicht stehen und eine k Lizenz wirt so oder so kommen .ja im Vereine kann mann die Prüfung machen .ist seher gut

  3. MARKUS Kistenfeger

    Ich war schon dran an der E Lizenz…. Leider ohne Erfolg da mir seitens der A Lizenzler eisiger Gegenwind entgegen kam. Anderer Seits bist du längst noch kein Amateur Funker mit Klasse E denn die beginnt wirklich erst bei Klasse A. Meine Empfehlung Abschaffung der Klasse E und K bitte erst gar nicht einführen. Ich empfehle auch Grundkenntnisse in Elektro und Elektronik Kenntnisse sonst braucht man erst gar nicht damit anzufangen.

    • Thomas Karten

      Die Klasse E ist wirklich machbar, auch dann, wenn Du keine Vorkentnisse in dieser Richtung hast. Die OM´s aus der Nähe helfen Dir sicherlich gerne, wenn Du dort nachfragst.

    • Detlef Borchers

      Moin Moin,
      Du schreibst das dir eisiger Wind von A- Lizensierten entgegen blies, da kann ich nicht zustimmen da ich auch nur die E-Lizenz habe aber dennoch viel QSO´s auf 80 / 160m mit den achso schlimmen A-Lizensierten geführt habe und nicht einmal von der Seite angemacht wurde. Habe einige A- Amateure in meinem Bekanntenkreis die mich mit allem was wichtig war beim Einstig bzw. lernen für die Prüfung versorgt haben. Wenn einem eisieger Wind entgegen bläßt hat man irgenwass verkehrt gemacht. Denn wie es immer wieder geschrieben steht das die Klasse E so einfach ist, ist es nun wirklich nicht mehr. Der einzige gravierende unterschied liegt im Technischen denn bei der A werden tiefen Kenntnisse erwartet und bei der E halt nur Grundkenntnisse abgefragt. Der Restliche Teil ist für A+E gleich. Früher und darauf wird immer noch rumgeritten wahren die Prüfungen in Handschrifftlicher Form ab zu legen, welche auch mit eigenen Worten zu erklären waren. Das aber der Zahn der Zeit seinen Tribut zollt wird hier gerne übersehen. Deshalb sollten die Uralt OM´s endlich akzeptieren das ihre Zeit auch bald abgelaufen ist. Und was mir noch aufgefallen ist, das zb. A-Lizensierte die auch schon die Kreuzchen machen Prüfung abgelegt haben hier am meisten rumtönen. Abschaffung der E- Lizenz kann ich nicht für gut heißen, warum auch.
      Zum Einstieg in den Amateurfunk reicht diese allemal weil in der heutigen Zeit ( Handy, Internet, Vermieter die keine Genehmigung für eine Antenne erteilen. ) völlig ausreicht um zb. 2m/70cm zu arbieten, was für die meisten ausreicht, da macht der A-E unterschied nur die Leistung aus.
      So und nun zerhackt mich in kleine Stücke.

  4. Meine Meinung zu klasse K ist offen. ich finde sie sollte es geben mit der einschränkung für schüler bis maximal 19 jahre oder für ü19 auf 1 bis 2 jahre begrennzt als schnupper Lizenz

    mindestalter würde ich klar auf 10 jahre setzen bis maximal vollendung 19 Lebensjahr

    die 2 lösung wäre alle jetzigen E werden auf A gestuft E wird weiter vermindert auf frequenzen und leistung und somit einsteiger und schnupper klasse

    und die Diskusion ob E klasse oder A klasse finde ich selbst traurig das reine A klasse denkt sie wäre was besseres bzw Elite

    73
    de Karsten
    DO1LHE
    (Delta Oscar 1 LandesHauptstadt Erfurt) 😛

    • Warum sollten alle E auf A gestuft werden? Und warum ausgerechnet durch die Änderung des AFuG? Man hat das doch selbst in der Hand: Einfach Prüfung machen, dann hat man die A, ohne auf ein Gesetztgebungsverfahren warten zu müssen.

      • Weil diese Art in einanderfließen schon mehrfach problemlos funktioniert hatte.

        Sprich (die ersten Lizenklassen) A ist in B eingeflossen.
        Ebenso wie die spätere B dann in die neu umgewandelte A-Klasse eingeflossen ist.
        Und auch die Klasse C floss nathlos in die neue Klasse A ein.
        Und zum guten Schluss wurde die Klasse 3 in E umgewandelt und in 2006 mit mehr Ausstattungen aber höheren Anforderungen neu novelliert.

  5. Thomas Karten

    Ich bin ganz klar gegen die Klasse K, ebenso wie viele andere OM´s aus meinem Umfeld.

    Vor Jahren war ich noch als CB-Funker aktiv und höhrte von der angedachten AFU-Klasse K welche kommen soll. Ich wartete und wartete und ein OM nach dem anderen wechselte von CB-Funk zum Aamatuerfunk.

    So reifte der Entschluss in mir mich ebenfalls mit dem Thema zu beschäftigen und mittels einem OV mich aktiv mit der Sache zu beschäftigen. Woche für Woche fuhr ich ebenso wie andere zum OV und lernte und war am Ende stolz die Prüfung zur Klasse E erfolgreich abgelegt zu haben.

    In aktuellen Gesprächen mit Personen welche bereits seit längerem als auch erst seit wenigen Wochen dabei sind, überall die selbe Meinung. NEIN, die Klasse E kann jeder schaffen der sich mühe gibt und es auch will.

    Meiner Meinung nach müssen wir den Zugang zum Amateurfunk nicht verschenken oder bei einem Discounter für kleines Geld zum Kauf anbieten. Funkamateure sind stolz auf das gelernte und eine kleine Hürde sollte es schon geben …

    73 de DM3HD

  6. Michael Renner

    Zugegeben, ich kenne den Schwierigkeitsgrad der “E”-Lizenz nicht und auch nicht wozu sie im Detail berechtigt, eine K-Lizenz sollte aber sowohl von der Komplexität der Prüfung als auch von dem wozu sie berechtigt niedriger angesiedelt sein.

    Wahrscheinlich wäre die Erlaubnis zum Selbstbau schwer zu verargumentieren, wenn die Funktionsweise von Transistoren oder die Berechnung von Schwingkreisen nicht zum Prüfungsinhalt würden. Aber was würde die K-Lizenz dann von CB-Funk, WLAN oder der Nutzung von PMR-Geräten unterscheiden? Eine Nische zwischen E-Klasse und den lizenzfreien Geräten wäre tatsächlich sehr klein.

    Denkbar wäre eine reine UKW-Lizenz (analog zur früheren die C-Klasse) mit deutlicher Leistungsbeschränkung und/oder dem Zwang zu kommerziellen Geräten im “aktiven” HF-Zweig. Das würde allerdings erhebliche Investitionen erfordern und ginge deswegen an der Zielgruppe vorbei. Denkbar wäre auch eine Beschränkung auf digitale Betriebsarten. Diese lägen (vermutlich) ohnehin im Fokus der meisten jungen Menschen, brächte aber die Gefahr mit sich, dass die K-Lizenz als WLAN-K(ilowatt)-Lizenz verschrien wird – und nur wenige Berührungspunkte mit den Inhabern anderer Lizenzklassen entstehen.

    In wenigen Minuten lassen sich im Kommentarfeld eines Artikels nur wenige Überlegungen anstellen. Einfluss auf die Regeln einer neuen Lizenz haben wir Funkamateure jedoch nur, wenn wir an der Schaffung aktiv mitgestalten. Dabei könnte eine Win-Win-Situation entstehen, beispielsweise indem frisch lizenzsierte Inhalber der K-Klasse ihr Wissen und ihre Begeisterung für alles Digitale in den Amateurfunk einbringen. Es ist gut möglich, dass der DARC dies nicht will, es ist auch denkbar, dass die Interessenten auch 2016 im einen oder anderen OV “lerne erst morsen und komm dann wieder” zu hören bekommen.

  7. Ich bin dagegen das unterhaltungsniveau der kleinen Lizenzen hat schon längst das CB niveau erreicht , was beinhaltet das ich diese Bänder schon fast gar nicht mehr einschalten mag .. Das wiederum sorgt also auch dafür das weniger auf den hohen Bänder los ist weil die alte “richtige” Funkamateuere da fern bleiben und wenn da mal ein Offizieller zuhört die zuteilung der Amateuffunkfrequenzen zu recht stark in Frage stellt.
    Klar wir mussten noch CW lernen . Meiner Meinung nach wirklich unsinnig. Aber noch weniger Niveau auf den Bänder egal welche wird dazu führen das ich meine mehrere allband allmode Eigenbautranceiver noch weniger einschalte.
    Danke , das Hobby ist schon kaputt genug gemacht worden.
    Aart DL6DU

  8. @Markus K.du machst die E für dich.Lass andere OMs reden was sie wollen.K Klasse warum nicht tut niemandem weh.In einigen Ländern gibt es drei Klassen und es funktioniert. 73

  9. Ich Stimme Ihnen zu lieber OM.
    Leider muss ich auch sagen das Amateurfunk nicht auf teufel komm raus verramscht werden sollte.
    Der Zugang mit der Lizenzklasse E reicht in meinen Augen aus. Wer sich dann spezialisiert kann gerne noch die Prüfung zur Klasse A ablegen , wem die Klasse E mit Beschränkungen ausreicht der brauch auch nicht aufstocken.
    Allerdings habe ich den Eindruck, das manche Menschen schlichtweg vergessen um was es sich bei dem Funkdienst Amateurfunk handelt. Es ist also kein CB-Funk 2.0. Dies wird aber leider immer weiter voran getrieben. Tut mir Leid wenn es hart klingt, wer die Prüfung zur Klasse E nicht schafft, der sollte sich auch vor Augen führen ob das der richtige weg für ihn ist. Auf diversen DARC Seiten konnte ich aufschnappen, das die Vorbereitungen für die Klasse K bereits getroffen sind und man es den Behörden zur Vorlage geben möchte, da 2017(?) das Gesetz überarbeitet werden soll. So, Feuer frei! 73…

  10. Ich bin der Meinung.

    Wem würde es schaden das es die K-Lizenz gibt?

    Meiner Meinung niemanden. Wenn jemand das als Sprungbrett nutzen möchte. Es ist eine Chance sich mit dem wunderbaren Hobby zu beschäftigen.

    Außerdem so wie es gerne dargestellt wird, wird es auch nicht sein. Also keine Prepaid Rufzeichen oder irgendwelchen anderen Kram.

    Es ist eher ein gesellschaftliches Problem. Unterschiede zu machen. Obwohl letztendlich jeder OM nur auf die PTT drückt.

  11. Ich habe erst mit 50 meine Lizenz gemacht (Klasse A) und arbeite seit 30 Jahren im kaufmännischen Bereich. Also ohne großes technisches Hintergrundwissen. Und ich kann nur jedem sagen, dass schönste am Amateurfunk ist/war für mich das Büffeln für die Prüfung. Das hat mein Gehirn mal wieder so richtig in Fahrt gebracht und es ist wirklich nicht schwer, die Klasse A Prüfung abzulegen, wenn man sich gut darauf vorbereitet. Insofern sehe ich auch keine Notwendigkeit für eine weitere Klasse.

    • Volle Zustimmung Andreas und als kleine Motivation, ich habe mit 52 Jahren erst die Klasse A erworben. Also streng Dich an, da gibts noch was zu holen für Dich 🙂

  12. Bei meinem Einstieg ’69 gab es 3 Klassen, seitdem viele Reformen und Erleichterungen (multiple choice, neue Klassen, kein CW usw.) – die damit verbundenen Erwartungen erfüllten sich meist nicht, lieferten aber Argumente, unsere Rechte einzuschränken! Jetzt haben wir eine Einsteiger- und eine allg. Klasse – gut so. Darunter könnte ich mir nur eine – zeitlich befristete – “Schnupper”-Klasse vorstellen: innerhalb 3 Jahren aufstocken oder Ende! Das könnte als “Appetitanreger” funktionieren…
    Ansonsten: mehr Selbstverwaltung durch DARC und weniger “Last” für die Verwaltung = weniger Gründe für Gebühren – und mehr aktive Unterstützung durch mehr aktive Clubmitglieder wäre OK!

  13. Eigentlich genügt es, wenn man seinen Obolus entrichtet und dann die Lizenzurkunde bekommt, ganz ohne Prüfung. Es ist doch heute schon so, dass außerhalb der Contests kaum was los ist und die meisten QSO nur 59 – 73 enthalten. Der Rest wird im Internet nachgeschaut und eine elektronische QSO geschickt. Dafür sind keine Kenntnisse mehr nötig. Die Kurzwelle wird nur noch ein paar Jahre benutzbar sein, die sinkenden Zahlen der Funkamateure, die nicht einmal bereit sind, sich in einem Verband zu organisieren, um ihre Privilegien zu erhalten, tun ihr übriges dazu. Heute sind vielleicht gerade mal 50% organisiert. Wenn man die Aktivitäten der meisten Ortsverbände betrachtet, dann sind von den Mitgliedern im Mittel 30-35% aktiv, der Rest sind nur Karteileichen. Anders wird es mit der anderen Hälfte, die nicht in einem Verband organisiert sind, auch nicht aussehen. Da könnte man die Lizenzen verschenken, es würde sich keine signifikante Änderung bezüglich der aktiven Funkamateure ergeben. Ist ja auch logisch, wenn man sieht, das z.B. VK0EK per Internet besser und sicherer zu erreichen war, als über Kurzwelle. Wozu diesen ganzen Aufwand? In ein paar Jahren hat jeder einen 1 GBit/s Anschluss zu Hause, bastelt mit Mikrocontrollern und Raspberry’s. Amateurfunk ist ein aussterbendes Hobby.

    • Michael Renner

      Amateurfunk ist ja nur dann ein aussterbendes Hobby, wenn wir es aussterben lassen. Funkamateure die viel Begeisterung für Mikrocontroller und Raspberry Pis mitbringen sollten wir so freundlich begrüssen, wie wir die Amateure die am CW hängen gewähren lassen.

    • Willi 2005de

      Hallo!
      Du hast vollkommen Recht,wozu eine Licence machen ,wenn man nur auf die Sprechtaste drücken muß und schon kann man mit jemanden sprechen, das ist nichts anderes wie bei CB-Funk auch ,nur ebend auf einem anderen Band, wenn man mal bei den FReenet Funker reinhört ,kann man feststellen das es tadellos klappt!
      Amateurfunk ist zum aussterben bedroht ,die älteren sterben weg und junge Leute haben keine Lust dazu für das bisschen Gelaber eine Prüfung zu machen.Da muß man sich was neues einfallen lassen ,was unkompliziert ist, zb: eine Gebühr bezahlen und schon ist man berechtigt im 2Meter Band zu funken , es sind genügend Frequenzen frei geworden ,auch könnte man im Freetalk bereich 149MHz erweitern,also warum alles kompliziert machen ,wenn es auch anders geht, siehe Ausstralien auch England fordern solche Bedingungen ,wie bei CB -FUNK ,im 2Meter und 70cm Band ;ein Teil der Gebühren könnte man den Amateurfunkern zusprechen,und dadurch wird man in Ihren Reihen aufgenommen und fertig ist es !

  14. DanielWF, DL2AB

    Ob ich Klasse K gut oder schlecht finde, kann ich nicht sagen, da ich die Rahmenbedingungen nicht kenne.
    Eine weitere Reduzierung des Technikteils von Klasse E würde ich nicht gut finden – da lässt sich ohnehin kaum etwas reduzieren.
    Aber das ist für viele Einsteiger auch nicht der Punkt, denn viele machen ja die Prüfung, um auf dem Weg dorthin die technischen Grundlagen zu lernen (“Weg ist das Ziel”) – zumindest ist das bei uns im Hackerspace so.

    Problematisch wird es allerdings bei Leuten, die ohnehin nicht auf die Kurzwelle wollen, sondern z.B. im UKW-Bereich bleiben wollen – manche durchaus auch mit Interesse am HamNet. Da winken manche aber schon ab, wenn Sie Landeskenner und Q-Codes hören: “Nee, das ist eigentlich nicht, was ich will”. An Vorschriften- und Gesetzeskunde lässt sich nichts kürzen, sehr wohl aber an der Betriebstechnik.
    Der Amateurfunk ist ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr nur auf Kurzwelle beschränkt und hat weit mehr Spielwiesen als vor 60 Jahren. Vor allem in Bandbereichen, in denen mehr Bandbreite erlaubt ist, könnte mehr gemacht werden und es gibt da durchaus auch Interesse – vor allem am Selbstbau.

    Vielleicht wäre also folgende Konstellation sinnvoll:

    -Vorschriften/Gesetzeskunde
    bei allen gleich

    -Technik
    Klasse A
    Klasse E

    -Betriebstechnik
    Klasse E+A
    Klasse K

    Dann könnte man da so regeln:
    Nur wer Betriebstechnik E+A hat, darf auf Bändern unter 10m senden
    Wer mit Betriebstechnik-Klasse K nur die Technik Klasse E hat, darf nur auf 10m, 2m und 70cm senden.
    Wer mit Betriebstechnik Klasse K die Technik Klasse A hat, darf auf allen Bändern kürzer als 10m senden.

    Wären dann also die Klassen E, A, KE, und KA.
    Vielleicht kann man auch eine der beiden K-Klassen auslassen.
    Aber das wäre halt etwas, was ich gut finden würde.

    • Detlef Borchers

      Noch komplizierter geht es wohl kaum, wir sollten besser ein wenig weg von der Bürokratie den die kostet am meisten.
      Mein Vorschlag wäre kostenlose Lehrgänge zur Erlangung der E Lizenz an zu bieten, weil meiner Meinung nach in Zeiten von Arbeitslosigkeit bzw. Hartz 4 das ganze eine Kostenangelegenheit ist.
      Aufstocken nach A kann dann ja jeder nach belieben.
      Vieleicht könnte man darüber hinaus die Prüfungen im OV abhalten um dadurch auch noch die Prüfungs und Zulassungsgebühren zu halbieren.
      Ich glaube das dieser Weg besser ist als eine neue K-Lizenz mit Verfalldatum einzuführen.
      Ich habe auch keinen Technischen Beruf erlernt, aber durch den Lehrgang im OV, lernen im Internet sowie lesen von div.Büchern noch mit 54 Jahren bestanden.
      War so mein Gedankenspiel zum Thema K Lizenz.

  15. Wenn Klasse K, dann bitte nur befristet. Laufzeit 1 Jahr, innerhalb dieses Jahres dann Upgrade Prüfung nach E oder A oder die K verfällt!

    Die Inhalte müssten sich auch irgendwo deutlich von E und natürlich A unterscheiden. Betriebstechnik und Vorschriften sind gleich, Technik nochmals reduziert. Leistung und Frequenzbereiche können ja auch kaum noch reduziert werden, sonst geht die Motivation für die Klasse K ja völlig verloren. Rufzeichenblock zur Identifizierung? Gibt es da noch was?

    Was bleibt? E aufwerten? Ich lasse mich mal überraschen!

    • Kai - do9kai

      Da haben wir schon eines der Probleme auch ohne Klasse K. Rufzeichenblock zur Identifizierung. Wozu ist das gut? Doch höchstens als Statussymbol “Jaha ich habe Klasse A und bin der Mercedes unter den Funkamateuren” oder für die Hilfspolizisten die nichts anderes mehr im Leben haben, als über die Bänder zu drehen in der Hoffnung einen aus der E-Klasse auf 20m zu erwischen!

      Ich denke beide Spezies von (leider zu oft anzutreffenden) Funkamateuren wird nicht nur nicht benötigt, sondern sind dann doch eher abträglich für dieses Hobby.

      Rufzeichen sind ganz gut da es eine Tradition verkörpert und man es zur Wiedererkennung eines Menschen gebrauchen kann. Selbst eine Regionale Zuordnung des Funkamateur ist eine angenehme Eigenschaft eines Rufzeichen. Die Zuordnung von Befähigung/Bemächtigungen sind jedoch überflüssig. Man sieht ja bereits in dieser Diskussion das es doch eine Reihe Leute (Achtung für die Spitzfindigen, ich habe hier bewusst nicht den Ausdruck Funkamateur gewählt) gibt, die dann doch allzu gerne dazu bereit sind diese Funkamateure als Minderwertig zu bezeichnen. Glücklicherweise nicht alle, für mein Geschmack aber deutlich zu viele!

    • Absoluter Unsinn !

      Wäre dein Vorschlag die Einsteigerklasse zeitlich verfallen zu lassen schon früher auf offene Ohren gefallen, dann wäre deine E-Klasse sicher schon längst abgelaufen.
      Denn als “immer noch” E-Klasse hast du ja selber keine Motivation entwickelt um auszustocken.
      Also bitte nichts fordern, was man selber für seine Klasse nicht will!

      • Detlef Borchers - DO6DB

        “”””Absoluter Unsinn !”””””

        Wäre dein Vorschlag die Einsteigerklasse zeitlich verfallen zu lassen schon früher auf offene Ohren gefallen, dann wäre deine E-Klasse sicher schon längst abgelaufen.
        Denn als „immer noch“ E-Klasse hast du ja selber keine Motivation entwickelt um auszustocken.
        Also bitte nichts fordern, was man selber für seine Klasse nicht will!
        ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
        Bruno!

        Der obige Schwachsinn ist ja nicht zu ertragen, hast du schon mal darüber nachgedacht das es auch Funkamateure gibt die zum Beispiel keine Antennen aufbauen dürfen und froh sind eine kleine Mobilantenne für 2m/70cm irgendwo versteckt aufzubauen um wenigstens am Relaisfunk oder an kleinen Ortsrunden teilnehmen zu können.
        Was sollten diese Leute also für eine Motivation entwickeln auf A aufzustocken, keine weil es ihnen nichts bringt.
        Das ist typisch eingestaubter Glaube das nur die A-Lizenz der Heilige Gral im Amateurfunk ist.
        Durch solch ein dummes Geschreibsel schreckt man gerade Leute die Interesse haben aber technisch nicht so hoch versiert sind wie Sie ab. Manchmal hilft auch ein wenig nach zu denken bevor man die Tastatur maltretiert.

        • @Detlef (DO6DB)

          Lieber OM Detlef, wenn Du schon ein Statement zu meinem Kommentar abgibst, dann solltest du erst das obere Post von OM Jürgen lesen und danach meinen Kommentar lesen und verstehen lernen!

          Meine Wote “Unsinn” richteten sich gegen den Kollegen DO6WAB, der nämlich eine zeitlich begrenzte Einsteigerlizenz gefordert hat.
          Mit anderen Worten, dein unrechtmäßiger Angriff gegen mich kommt nur, weil du offenbar gedankenlos gelesen hast.

  16. Matthias

    Finde es gut wenn die klasse k kommt.
    Es gibt auch leute die Prüfung Angst haben da kommt die Klasse k super ich habe auch schon offt gelehrnt und konnte es nicht das weissen habe ich .ich würde mich freuen

  17. Die Klasse K ist überflüssig. Mit E gibt es bereits eine Einsteigerklasse. Genau dafür ist sie seinerzeit geschaffen worden, und die Prüfung dazu wird schon von Elfjährigen bestanden.

    Außerdem hat bisher in keinem Land, in dem eine dritte Klasse unterhalb der CEPT-Novice License eingeführt wurde, diese Maßnahme zu einem besonders signifikanten oder nachhaltigen Anstieg der Zahl der Funkamateure geführt. Warum sollte das in Deutschland anders sein? Ab und zu könnte man ja mal von der Erfahrung anderer lernen …

    • DanielWF

      Japan – Da könnte man tatsächlich von den Erfahrungen anderer lernen 😉

  18. Willi 2005de

    Hallo!
    Wer braucht heutzutage noch eine Amateurfunkprüfung?Und wozu braucht man noch technisches wissen, wenn ich funken möchte gehe ich in einem Geschäft, kaufe mir für ein paar Euro ein Gerät, reparieren kann man solche Geräte sowieso nicht mehr selber,kaputt im Müll und neues kaufen ist heute angesagt.Bei der heutigen neuen Technik ,gibt es nur noch Elektronikschrott. Zudem wer kann denn diese Geräte selber noch reparieren , nichteinmal mehr die älteren OMs und die , Do Funker können es ohnehin nicht!Wozu soll man eine Prüfung machen ,wenn man nur auf die Sendetaste drücken muß und schon kann man loslabern,hai!Vielleicht eine Gebühr zahlen und dann wie bei CB FUNk Von Station zu Mobil funken können ,das geht man muß es nur wollen!

    • Detlef Borchers - DO6DB

      Hallo Willi 2005de

      Mit deiner Einstellung kommste aber nicht weit und Freunde machste dir damit auch keine.
      Ich kenne noch eine Menge älterer OM´s die sehr wohl in der Lage sind ihre und auch andere Geräte zu reparieren.
      Warum glaubst eigentlich das DO Lizenzsierte gleich zu dumm sind Geräte zu reparieren.
      Wenn ich solche dummen Kommentare lese wird mir mal direkt übel, da es eine Menge DOler gibt die Leute wie dich sowas von in die Tasche stecken was die Technische Seite betrifft.

      • willi2005de

        Hallo Do Detlef!
        Es tut mir sehr LEID , das Du durch meinem Argument krank geworden bist und kotzen mußtest.Hier wurde über Selbstbau gesprochen und ich habe nur angezweifelt das dieser noch funktioniert,ist auch nicht mehr notwendig!Nur weil Do nicht reparieren können sind Sie ja nicht dooooooofffffff, sondern haben es einfach nicht gelernt. Du hast natürlch Recht ,wenn Du sagst ,das ältere OMs noch in der Lage sind Geräte zu reparieren,ich habe auch nie das Gegenteil behauptet, Sie können es aber nur noch an alten Geräten , ich dagegen habe von der neuen Technik gesprochen und die kann keiner mehr reparieren, schaue doch mal in solch ein Gerät rein , SMD Technik , Mikroelektronik , da kannste den Lötkolben vergessen!Die alte Technik wird in der Zukunft nicht mehr vorhanden sein ,deshalb muß man diese auch nicht mehr erlernen!Wir können das neue nicht aufhalten,sondern müssen uns damit auseinandersetzen!Ältere OMs wollen sich gerne dem Fortschritt verschließen, das sind die Bremser des Amateurfunks, sie wollen nicht mehr Toleranz , Demokratie und Modernisierung im Amateurfunkbereich zulassen , mit solchen Leuten kann man aber nicht den Amateurfunk retten, sondern Sie tragen dazu bei das der Amateurfunk untergeht!Soooo Do jetzt kannst Du dich weiter auskotzen,hoffentlich wirste bald wieder gesund!Das wünsche ich allen hier gesund bleiben ist noch wichtiger als Amateurfunk!!!!!!!

        • DanielWF

          aha, kein Selbstbau, keine Reparaturen – komische Einstellung. Da fragt man sich doch ersthaft, was wohl der Grund für die Amateurfunkprüfung gewesen ist. Der technische Teil kann das ja dann kaum gewesen sein.

          Mal aus Sicht der aktuellen Kurse, z.B. in den Hackerspaces, wo sie derzeit halt stattfinden:
          Da ist genau der technische Teil inkl. Selbstbau der Hintergrund, genau deswegen bereiten sich die Leute auf die Prüfung vor – das schließt dann auch SMD-Projekte wie z.B. den durchaus funktionierenden mcHF-SDR mit ein. Ich selbst baue mir gerade einen Arduino-basiertes SWR-Meter, später wird das zu einem Autotuner, ergänzend zu den LimaSDR, der bereits fertig ist. Ziel ist ein komplett selbstgebauter portabler SDR-Shack und das ist ganz sicher machbar.

          Wer das aber nicht mehr hinbekommt (entweder, weil er es nicht mehr sehen oder löten kann oder weil es ihm schlichtweg egal ist), sollte nicht von sich auf andere schließen. Beim Amateurfunk handelt es sich um das Privileg des Selbstbaus.
          Relaisbetrieb oder verkrustete “Früher war alles besser”- und “Ihr bekommt alles geschenkt”-Lizenzneider interessieren die meisten Neulinge da eher weniger. Das ist eh dann eher das mitzunehmende Übel.
          Vielleicht solltest Du Dir mal eine Gruppe von Leuten suchen, die Dir zeigen, dass und wie Selbstbau heute noch möglich ist.

          • Willi2005de

            Hallo Daniel!
            Wenn Du selbstbau machen willst dann mache es doch ,da will Dich keiner von aufhalten,wenn Du da Ahnung von hast , gratulation schön für Dich ,es gibt ja Leute die solche Technik gelernt haben, warum also nicht? Es gibt aber auch andere Berufe zb.Bäcker , Maurer Schorsteinfeger usw: Die wollen garnicht umschulen und haben auch keine Lust sich mit elektronik zu befassen ,es ist einfach nicht Ihr Ding, die wollen nur ein bisschen funken,selbstbauen müssen Sie auch nicht, Sie gehen in einen Laden und kaufen sich ein Gerät,ob Du es glaubst oder nicht ,damit kann man auch funken!Die basteln auch nicht an Ihrem Gerät rum ,weils ja sonst kaputt gehen könnte, für solche Leute scheinst Du wohl wenig Verständnis zu haben,jeder sollte es sooooo machen können ,wie er es kann und will, nur so kann man Toleranz gegenüber anderen ausüben, das scheint mir bei vielen Amateurfunkern nicht gegeben zu sein,nicht nur an sich selber denken,sondern den anderen auch etwas zugestehen ,das erleichtert Gemeinsamkeiten in unseren Hobby. Es gibt heute viele Dinge im Amateurfunkbereich , die überflüssig sind und davon sollte man mal Abschied nehmen, es ist alles nicht mehr so wie früher,wir müssen alle miteinander zu Reformen bereit sein ,wenn wir wollen das der Amateurfunk überleben soll!

          • DanielWF

            Du hast angezweifelt, dass der Selbstbau überhaupt noch funktioniert oder Sinn macht. Das ist aber definitiv nicht richtig.
            Tatsächlich handelt es sich beim Amateurfunk aber eindeutig um ein technisches Hobby (siehe sogar AFuG).
            Wer wirklich nur funken will, ist beim PMR- oder CB-Funk vielleicht doch besser aufgehoben. Ich kann ja aber auch nicht behaupten, dass ich ein Bäcker bin, nur weil ich gern Brötchen esse, oder?
            Und genauso verhält es sich beim Amateurfunk – zumal wir da noch nichtmal von einem “Elektrotechnik-Studium” reden. Selbst Klasse A enthält nur die einfachen Schaltungsgrundlagen, auch wenn Sie über die “Bauteilkunde” von Klasse E hinaus geht.
            Trotzdem bin ich ein Befürworter der Klasse K, um ganz besonders den Selbstbau für Leute möglich zu machen, die sich z.B. nicht mit Kurzwelle auseinander setzen wollen. Das setzt eben auch technische Kompetenz vorraus.
            Wer sich diese aber nicht aneignen möchte, bleibt doch besser bei den Brötchen und den PMR-Geräten…

  19. DL2AB schrieb … und es gibt da durchaus auch Interesse – vor allem am Selbstbau.

    Stimmt Daniel!

    In der letzten CQ DL war auf der Rückinnenseite vom Umschlag ein Angebot des DARC Verlag (Pixie QRP CW Transceiver). Toll, dachte ich erst, für 10.- € holst Du dir das Ding und lötest es mal zusammen. Vielleicht bleibt sogar noch etwas CW hängen, mehr kann der Bausatz ja nicht, so “just for fun”.

    Die Ernüchterung kam dann als ich sah, sendet leider nur auf 7,023 MHz. Für mich als Klasse E Inhaber sehr schade, hätte bestimmt mal Spaß gemacht! 🙂

    Jetzt mal ganz im Ernst, wer von den Klasse A Inhabern kauft sich so einen Bausatz um zu experimentieren?

  20. Wir brauchen keine K ,
    ——————————————–Im Gegenteil —–ich bin dafür , dass bei den gesammten Afutechnikprüfungen das Kunden – bzw. auswendigzulernende freundliche “multiple choice-Verfahren” wieder abgeschaft wird.

    Denn nur so , kann man dann wirklich prüfen ,ob der Afu-Anwärter den technischen Prüfungsklassen-Lehrstoff auch wirklich verstanden hat , der abgefragt wird während den Afu-Prüfungen.

    Beriebstechnik und Gesetzeskunde kann man weiter “multiple-choicen” ,—– da muss man den Lehrstoff eh auswendiglernen !!!

    —–Aber dafür bräuchte man ja wieder eigenes , technisch versierteres Prüf-Personal beI der BNetzA und keine — nur— Verwaltungskräfte/bzw. Schablonenanleger , um kostenpflichtige “multiplechoiceafuwiedererkennungsabfragen” für Afu-newcomer durchführen zu können.

    DIE BNETZA IST HEUTZUTAGE VERMUTLICH ZU ALLEM BEREIT , WOMIT SICH PERSONAL EINSPAREN LÄSST —– DESHALB WIRD DAS WOHL EIN WUNSCHTRAUM ,VON MIR ALS “ALT OM” , BLEIBEN

    PS: Bevor die BNetzA eine Entscheidung trifft in der K-Frage , sollte sie mal die Auswüchse im “freenetbereich” beobachten !!!!

    als om fragt man sich ,warum man mal überhaupt eine prüfung abgelegt hat, — man kann so richtig neidisch werden ,wenn man sieht wie weit man dort mit 0,5 watt und fest angebauter antenne am handgerät doch angeblich kommen KANN —–

    ???Ordnungswidrigkeiten über Ordnungswidrigkeiten —, WENN MAN DIESE KONSEQUENT VERFOLGEN WÜRDE , DA WÜRDE BESTIMMT EIN TEIL DES GEHALTES DES ZUR ZEIT FEHLENDEN PERSONALS HERAUSSPRINGEN!!!!

    • willi 2005de

      Hallo!
      Nicht nur Amateurfunk und CB_funk ist out, auch Betriebsfunk ist stark rückläufig, die Firmen kommunizieren übers Handy mit Ihren Mitarbeitern.Team baut schon Mobilgeräte um , in Freetalk Geräte ,wei Sie Ihre Geräte nicht mehr loswerden, da dürfen dann die Freetalker mit funken!Die Hersteller und der Handel will aber Geräte verkaufen, das ist aber nicht mehr über Amateurfunk zu erreichen, da muß man sich was einfallen lassen, sonst gehen Geschäfte und Arbeitsplätze verloren.Freier -Funk ist die Lösung!Geräte die jedermann benutzen darf, wie bei CB Funk,aber im 2 oder 70cm Band,nur sooooooo kann man wieder ins Geschäft kommen und der Handel blüht wieder,die meisten haben auch keine Lust sich einem Club zu unterwerfen, Sie wollen freie Funker sein, eine Gebühr zahlen und funken können ,dazu braucht es keine Prüfungen , habe ich einen Schein in der Tasche ,wozu ich brauche diesen nie wieder, es lebe die freie Funkergemeinschaft!!!!

  21. DanielWF

    Dass die CW-Pixies nur auf 7023 MHz senden, steht bei den Angeboten idR. dabei, wobei ich das Angebot in der CQDL nicht gesehen habe.
    Vielleicht kannst Du das für 80m umbiegen, indem Du entweder einen anderen Quartz verwendest oder diesen gleich durch einen VFO ersetzt. Ein OV-Kollege hat sich den CW-Pixie modular erweitert, so dass er über einen Arduino die Frequenz direkt eingeben kann – als nächstes steht da wohl die SSB-Modulation für WSPR an.
    Das 40m-Band meinte ich in meinem Beispiel mangels Bandbreite aber eher nicht, sondern alles über 23cm.

  22. Als 2006 die Klasse E eingeführt wurde auch die Prüfung verschärft Betriebliche Kenntnisse so wie Vorschriften entsprechen seit dem der Klasse A, wer noch die Klasse 3 gemacht hat der hatte es leichter. Aus diesem Grund mußte wenn man vor 2006 von Klasse 3 aufstocken wollte die Komplette Prüfung ablegen. Aus meiner Sicht spricht nichts gegen die neue Klasse wenn diese der alten Klasse 3 einsprechen wurde.
    Ich erinnre mich noch als die alte Klasse C auf die Kurzwelle durfte und alles in die neue Klasse A über ging haben viele schnell das Rufzeichen auf eines der alten Klasse B umschreiben lassen um nur als besser Funker da zu stehen. genau Jene sind die wo am meisten gegen die Klasse K wettern und auch heute noch gegen die Klasse E Inhaber auf 80m schimpfen.

  23. Andreas Stegner

    Heutige Zeit brauchen wir keine Prüfung mehr. Ich bin der Meinung mann sollte für 5 Jahre Klasse E ohne kenntnise oder teil, erlauben da Viele der CB-Funker schon einwenig sich auskennen.

    Wo ist das Problem, Klasse E frei zu geben, achja Gestezt……
    Einfach Testen. Danke.

  24. Hier noch eine Meinung Klasse E hat schon gewisse Schwierigkeitsgrade die zum weiter oberen nicht weit entfernt sind. Darum befürworte ich eine Klasse K in dem Sinne. Diese klasse sollte man “” eröffnen “” um mehr benutzer auf das band zu bringen die in besitz eines sogenannten “chinakracker” sind ___ um denen auch ermöglichen zu können mit kleiner Leistung mit seinen Freunden zu Komunizieren. Da Handfunkgeräte meist nicht über 10 Watt gebaut werden oder gar nur 4 oder 1,5 auf HI schaffen und jeder sich im LO-Powerbereich besser bedient um den Acku zu schonen ,, frag ich mich was soll dieser auffwand in der Berechnung eines Kurzwellendipols wenn der mit der E klasse schon nur UHF oder VHF überwiegend benutzt. Und den rest sowwwiso nur als SWL… kann E zwar mit über 10 Watt in seinen bereichen arbeiten , aber das “ABER” ist viele sind doch ähhh nur Portable und machen viel mit nur bis zu 5 Watt… trotz der Wiedersprüche in sich selbst sollte eine KENNTNISPRÜFUNG statt ein ELEKTRIKERDIPLOM reichen und etwas noch dann später unterstützt werden im Betrieb. Man kann im Betrieb erst lernen und was man vorher hatte bleibt nicht kleben …………. also lasst doch die kleinsten an die Mittelklasse heranntreten. Es werden sicher 50 % von K auf E gehen und dann weiter auf die grossen lizenzen bestimmt auch nochmal 30 % ehergesagt ERWEITERN der papa hat dem sohn ja auch das schwimmen beigebracht warum sollte der A Klassenbesitzer nicht dem K klassenbesitzer mal zum kaffe einladen und als SWL mit abgezogenen Mikrofonstecker durchkurbeln lassen. Mit Schwereren Kursen bekommt man keine Schüler.

    • Willi2005de

      Hallo!
      Mein Meinung ist ,wir brauchen keine neue K-Klasse,das führt nicht dazu das es mehr Funkamateure gibt, die meisten jungen Leute haben keine Lust ,nur damit Sie ins Mikrofon sprechen dürfen überhaupt eine Prüfung zu machen,in anbetracht von Handys und Computern,die man ohne Prüfung nutzen kann ,lachen sie sich über solch eine Prüfung tot!Wenn man im 2 Meter oder 70cm Band funken möchte ,wozu soll da eine Prüfung gut sein?Es geht um ganz andere Probleme! Die Industrie will Geräte verkaufen und die Händler ebendfalls,der Geräteverkauf , kann nicht nur durch den Amateurfunk kostendeckend betrieben werden.Überall brechen die Verkaufzahlen ein, beim C-B Funk , beim Amateurfunk , beim Betriebsfunk mangels Nutzer.Zudem dürfen Geräte nicht mehr ins europäische Ausland geliefert werden,dann kommt die Billigkonkurenz ,siehe Baofeng hinzu!Da gibt es keinen anderen Weg ,als Lockerung in der Gesetzgebung, damit ein größerer Kundenkreis Zugriff auf Geräte bekommt,nur sooooo lassen sich Arbeitsplätze sichern, jedermann Geräte müssen eintwickelt werden ,damit der Absatz von Geräten wieder gesteigert wird , Wirtschaftliche Intressen müssen dabei berücksichtigt werden,gesetze die den Verkauf von Geräten verhindern , sind Reformbedürftig, da müssen Intressen ,der Funkamatuere mal etwas zurückstecken, wir leben in einer anderen Zeit ,in der auch der Amateurfunk einen anderen Stellenwert bekommt!
      Wir sollten alle etwas tolleranter und aufgeschlossener den Veränderungen entgegen sehen!
      Einen Freundlichen Gruß an Euch alle!

  25. Kai - do9kai

    (Achtung Beitrag enthält teilweise ironische und/oder zynische Passagen. Wer damit nicht klarkommt kann gleich zum nächsten Beitrag springen)

    Witzig bei diesem Flamewar A E K ist, das es eine typisch deutsche Neiddiskussion ist.

    Ganz ehrlich die Inhaber der Klasse A freuen sich ein Loch im Bauch, wenn sie eine Verbindung zu einem us-amerikanischen Hamoperator aufbauen können, der mit seinem Truck einen privaten Fieldday in der Salzwüste von Utah veranstaltet. Reife Leistung des Hamoperators oder? Immerhin entspricht die Amateur Extra Class (höchste Lizenz Stufe USA) doch den Wissenstand der CEPT-Novice-Lizenz die in Deutschland wiederum der Klasse E! entspricht. Natürlich hinkt mein Beispiel ein wenig. Aus ideologischen bekannten Gründen, weigern sich deutsche Klasse A Inhaber ja inzwischen beharrlich mit US Hamoperators QSOs zu führen! Sind ja alles nur Dummbratzen.

    Man braucht sich auch nur mal die Handhabung der CEPT-Novice-Lizenz in anderen Ländern anschauen. Man hat da schon Mühe ein Land zu finden, das ähnlich wie Deutschland, diese Lizenz dermassen einschränkt. Sinnvoll erachte ich in der Tat die Beschränkung der Sendeleistung. Warum aber Frequenzen nicht nutzbar sein sollen finde ich keinen logischen Grund. Ist wahrscheinlich daraus entstanden, das eine Handvoll Tattergreise aus kranken Besitzstandswahrungsdenken Einfluss genommen haben.

    Ich plädiere für einen kompletten Umbau des Systemes:

    Klasse K – Ja
    Minimum Zulassung VHF/UHF Sendeleistung lasse ich mal offen.
    Grund: Wir benötigen dringend eine Möglichkeit in Deutschland die in einem Katastrophenfall weiterhin Kommunikation ermöglicht. Behördennetze und allgemeine Kommunikationsnetze werden in solch einem Fall nicht funktionieren. Kommt mir hier nicht mit PMR und/oder Freenet. Auch die örtlichen Notfunkgruppen sind da nicht ausreichend (Wer kommt eigentlich auf die Idee, das in einer Katastrophe ausgerechnet die Leute überleben, die die Geräte bedienen können?) Ich gehe sogar soweit zu sagen, das die Klasse K nicht nur eingeführt werden muss, sondern deren Verbreitung durch Kurse an allgemeinbildenden Schulen bzw. Volkshochschulen schnellstmöglich forciert werden muss.

    Klasse E und A: Aufgabe der Klasse E und Überführung in Klasse A. Technikprüfung aufs allernotwendigste Abspecken, dafür Klasse A dann in der Sendeleistung beschränkt und keine Erlaubnis zum Selbstbau/Modifizieren.

    Zusätzliche Technikprüfung: Um Geräte selber zu bauen bzw. um volle Sendeleistung nutzen zu dürfen bedarf es eine Extra Technikprüfung, die aus den ehemaligen Technikteil besteht.

    Das ganze mit einem Stichtag versehen, damit die bisherigen Lizenzen nicht eingeschränkt werden und schon hat man einen sauberen Schnitt.

    73 de kai, do9kai

    • Kai - do9kai

      Nur als Ergänzung:

      Es wird an einer Lösung für Adhoc Netze bei Systemausfall durch Katastrophen geforscht/gearbeitet.

      Wie das ganze realisiert werden könnte konnte ich der Projektwebseite nicht entnehmen, sieht aber wohl so aus das als Endgeräte dann die Smartphones der Bevölkerung dienen.

      Damit wäre dann noch ein Argument Pro “Amateurfunk” (Stichwort: Notfunk) dahin!

      Projektseite: http://smarter-projekt.de/

      Info von Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (über Twitter) https://twitter.com/BBK_Bund/status/760415862956236801

      73 de kai, do9kai

  26. @Kai, ganz so einfach ist es dann doch nicht obwohl ich Dir in vielen Dingen uneingeschränkt Recht gebe!

    Die ganze Diskussion (Klassen) dreht sich fast immer um den Begriff “Selbstbau”. Wird im Amateurfunk kein Selbstbau mehr praktiziert, gibt es irgendwann auch keinen Amateurfunk mehr weil er keine Daseinsberechtigung mehr hat. Dann reicht auch eine Funkanwendung wie der Jedermannfunk. Weiter oben hat jemand den “Pixie Transceiver” angesprochen, dass wär doch mal was gewesen, um den Klasse K und Klasse E Funkamateuren den “Selbstbau” mal etwas näher zu bringen und schmackhaft zu machen. Geht ja aber leider nicht, war wohl ne Fehlplanung.

    Genau da fehlt ein schlüssiges Gesamtkonzept den Selbstbau (von der Selbstentwicklung mal ganz abgesehen) mit der jeweiligen Klasse sinnvoll zu verknüpfen. Die jetzigen Einschränkungen sind einfach nur willkürlich und motivieren in die falsche Richtung. Die Zahlen belegen es ja sehr deutlich! Das, was da jetzt geplant wurde, ist der falsche Ansatz.

    Wenn man Selbstbau fördern will muss man was für den Selbstbau tun und nicht Möglichkeiten einschränken!

  27. Man sollte da endlich einmal etwas auf die Reihe bekommen,
    sonst sind die letzten interessierten weggestorben.

  28. Eine echte (neue) Entry Level Licenc kann nur begrüßt werden.
    Als Grundlage kann man die Prüfungsanforderungen der ehemaligen Klasse 3 (E-Klasse bis 2006) verwenden. Also maximal 2 UKW-Bänder (2m & 70cm). Die HF könnte man bei 10 Watt begrenzen (aber keine theoretische ERiP).

    Seit der letzten Novellierung im Jahr 2006 wurde die E-Klasse aufgewertet. Mit den erweiterten Möglichkeiten in Puncto Leistung und Kurzwelle, stiegen auch die Prüfungsanforderungen und Fragen.
    Fakt ist, die heutige E-Klasse als Einsteigerlizenz zu deklarieren ist schlichtweg falsch!

    Zu argumentieren, dass sich die E-Klasse leicht erlernen ließe oder eine neue Abstufung zur K-Klasse den Amateurfunk in seiner Qualität mindern würde, ist ebenso schlichtweg falsch.
    Jede Behörde hat das Recht eine nationale AFu-Klasse ins Leben zu rufen.
    Für die K-Klasse, als echte Einsteigermöglichkeit, kann man die gesetzlichen Grundlagen mit begrenzten Modifizierungsmöglichkeiten schaffen. Sprich nur die Verwendung von industriell gefertigten Geräten. Oder den Selbstbau auf nur Reparaturen oder Antennentechniken beschränken.

    Die Zeiten ändern sich und auch die Traditionalisten müssen anfangen umzudenken. Die Anforderungen in den einzelnen AFu-Klassen haben sich über die letzten Jahrzehnte ständig geändert und wurden der Moderne angepasst.
    So wie vor einigen Jahren die Telegrafie als Prüfungspflichtfach für die A-Klasse abgeschafft wurde – es muss ja auch niemand mehr für die Führerscheinprüfung eine alte Pferdekutsche beherrschen können – so muss man den Amateurfunk als das sehen was er ist.
    Der Amateurfunk ist in erster Linie ein Kommunikationsmittel mit hoher Vielfältigkeit, dessen Hobbyisten auch der technische Selbstbau erlaubt ist.
    Dieses Hobby jetzt anhand der technischen Details mit hohen Anforderungen festzumachen ist so, als ob man jedem Führerscheinanwärter oder Besitzer die Kenntnisse eines KFZ-Mechatronikers abverlangen wollte.
    Nebenbei bemerkt, kann man in Deutschland den Führerschein innerhalb 2 Monaten schaffen. Und auch hier gibt es zahlreich verschiedene Führerscheinvarianten. Angefangen von einer Mofa-Prüfbescheinigung bis hin zum Schwerlastwagen mit Anhänger oder Bus.
    Mag sein, dass für den Funkamateur in der Frühzeit eine elitäre Sache für besondere Enthusiasten war, so hat er aber diesen Stellenwert über die Jahre wegen den veränderten Anforderungen verloren. Das liegt aber keines Falls am Verfall, sondern ist darin begründet, dass unser Kommunikationsverhalten und der Anspruch sich im Zeitalter der Mobiltelefonie und Computertechnik umverlagert haben.
    Auch hier haben die Radioamateure einige Weiterentwicklungen für den Amateurfunks verschlafen.
    Und weil die Menschen mehr an der Kommunikation interessiert sind, wecke ich das Interesse für den Amateurfunk mit seiner Königsdisziplin. Und das ist in erster Linie die Kommunikation.
    Einen potentiellen Modelleisenbahninteressenten hole ich in erster Linie auch über die funktionierende Fertiganlage und nicht über technisches Wissen oder die aufwendig und zeitraubende Gestaltung der Geländebebauung.
    Also, wenn man echtes Interesse an unserem Hobby wecken möchte, dann sollte man das elitäre Denken der Amateurfunk sei was ganz besonderes mal aussen vor lassen.
    In Anbetracht der zahlreichen leichter zugänglichen Kommunikationskonkurrenz, ebenso der nicht verschließbaren Tatsache, dass die Nutzung des Amateurfunks ausschließlich in Deutschland mit unsagbar hohen Schwierigkeiten und Hürden verbunden ist, sollte man die Kirche im Dorf lassen und umdenken. Ich sage nur PLC, Antennenaufbau, Selbsterklärung und Elektrosmog-Gegner!

    Wenn Menschen einfach nur plappern wollen, dann lasst sie doch plappern. Meistens kommt der Appetit beim Essen. Aber verlangt ihnen nicht die AFu-Teilnahme ein umfangreiches technisches Wissen ab. Das wiederum verschreckt viele. Wo wir doch als Funkamateure selbst ein Smartphone für unsere privaten oder dienstlichen Belange nutzen, können wir es den möglichen Interessenten übel nehmen, wenn sie die jeweiligen Vor- und Nachteile zwischen dem antiquierten und lizenzpflichtigen Amateurfunk und der für Jedermann zugänglichen modernen PC- und Mobilfunktechnik abwägen?
    Und wir alle wissen doch wie sehr die Industrie auf ungenutzte Funkfrequenzen spekuliert. Wir haben schon einen Teilbereich des 70cm Bandes für sekundäre Nutzung an ISM- und SDR-Nutzer eingebüßt. Wollen wir wirklich wegen unserer eigenen Engstirnigkeit die Bänder einschränken lassen? Genau das ist schon mal geschehen und wird wieder geschehen, wenn wir den Amateurfunkzugang zu hoch ansetzen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt doch schon überdeutlich einen Rückgang.
    Wir können die Zeiten die uns in die Zukunft führen nicht ändern oder aufhalten aber wir können die Zeichen der Zeit erkennen und was draus machen.

    Und nein, die Prüfungsrelevanten Aufgaben oder gar die Prüfung selbst den OV’s zu übertragen, sprich die Ortsverbände des DARC zu autorisieren, würde eine klare Monopolisierung des DARC mit sich führen. Es sein denn, man würde es wie in den USA machen und qualifizierten Funkamateuren mit besonderen Fähigkeiten autorisieren. Dies muss aber unabhängig von einer Verbandsmitgliedschaft sein.

  29. Den Führerschein mit der Amateurfunkausbildung zu vergleichen, schlägt fehl. Beim Führerschein lerne ich nur “Betriebstechnik” und nur “Vorschriften”. Im Straßenverkehr gibt es in der Regel ja auch keinen “Selbstbau”!

    Der Amateurfunk ist in erster Linie ein Kommunikationsmittel …

    Auch das ist aus meiner Sicht nicht ganz richtig. Der Amateurfunkdienst ist in erster Linie ein technisch wissenschaftliches Hobby (Selbstentwicklung, Selbstbau), die Kommunikation ist sekundär. Beim Jedermannfunk ist das nicht so, da steht die Kommunikation an erster Stelle.

    Wenn Entwicklung, Forschung und Selbstbau im Amateurfunk irgendwann nicht mehr existieren, hat der Amateurfunkdienst seine Grundlage (Daseinsberechtigung) verloren!

    • Kai - do9kai

      Nabend,

      also die Gechichte des Führerscheins besagt aber schon, das in “grauer Vorzeit” Mechanik als Wissen geprüft wurde. Irgendwann wurde das abgeschafft, weil man erkannt hat, das es nicht mehr notwendig sei. Sozusagen hat man den Führerschein an die Weiterentwicklung angepasst.

      Genau dieser Schritt (Weiterentwicklung), denke ich jedenfalls, ist auch im Amateurfunk notwendig. Ich gebe Dir recht, mit dem Aussage das Amateurfunk ein technisch wissenschaftliches Hobby ist. Aber auch da hat es inzwischen eine deutliche Veränderung gegeben. Wer sagt das Technik nur mit Lötkolben, elektronische Bauteile und das Wissen darüber wie man diese in eine funktionierende Reihenfolge bringt bedeutet. Inzwischen haben wir ein breites technisches Feld welches gänzlich ohne Lötkolben auskommt. Als Stichworte will ich nur mal SDR, Hamnet, Digimodes, DMR etc. ins Rennen werfen. Das meiste wird dort innerhalb eines Computer erledigt und nicht mehr zusammengelötet. Warum muss man also einen begnadeten Computerfreak, der wahrscheinlich ein Gewinn für den Amateurfunk wäre, Wissen abnötigen wollen, die dieser gar nicht benötigt. Wenn dieser Mensch z.B. ein Verfahren zur Übertragung von Daten mittels Funk entwickelt, hat er eine technisch wissenschaftliche Leistung erbracht, ohne das er Wissen über Widerstände benötigt hat. Er braucht nichtmal die Fähigkeit einen Lötkolben zu bedienen.

      Ich will das ganze ja nicht abschaffen, aber ich denke das man den Technikteil durchaus auslagern kann. Daher war ja mein Vorschlag daraus eine Zusatzprüfung zu gestalten um den Personennkreis, die sich dort wohlfühlen diese Möglichkeiten weiter zu nutzen. Aber jeden Funkamateur damit zwangsweise zu beglücken halte ich persönlich inzwischen nicht mehr für zeitgemäß.

      73 de kai, do9kai

    • Lieber Kollege,

      der Vergleich mit dem Führerschein schläg eben nicht fehl.

      Noch mal zur Wiederholung:
      Es gibt mehrere Führerscheinvarianten, die dem Inhaber erlauben am Strassenverkehr teilzunehmen.
      Ebenso gibt es auch hier verschiedene Anforderungen, um später am im Strassenverkehr zugelassen zu werden.

      Zur Erinnerung:
      Alle AFu-Zeugnisse basieren nur auf theoretisches Wissen. Sprich es wird KEINE praktische Kenntnis abverlangt!

      Eine Mofa-Prüfbescheinigung setzt auch nur theoretisches Wissen im Kleinformat voraus und kann daher locker mit einer AFu-K-Klasse verglichen werden.

      Und noch etwas, da du so sehr auf den Selbstbau pochst.
      Den Selbstbau möchte ich auch gar nich angreifen aber er muss jedoch nicht zwingend bei einer K-Klasse vorgeschrieben sein.
      Er kann und soll ja auch bei A und E beibehalten werden.
      Entscheidend ist, dass der AFu-Proband der K-Klasse weiß, wie er unfallfrei einen Tranceiver anschließt, die Stehwelle für die Antenne anpasst und genau die Frequenzen und erlaubte Leistung seiner Aussendung kennt.
      Noch mal, den Anwärtern der K-Klasse soll der Einstieg leicht gemacht werden.

      Ebenso ist es vielleicht DEIN persönlicher Wunschgedanke, dass die Kommunikation im Amateurfunk sekundär ist.
      Faktisch sieht die Realitär nämlich ganz anders aus.
      Und nur nebenbei, ich kenne unzählige A- und E-Klassen, die haben kein Interesse am Selbstbau. Die wollen nur Kommunikationsbetrieb machen.
      Und nebenbei bemerkt, mindestens 90% aller Radioamateure verwenden industriell gefertigte Funkgeräte, weil NIEMAND mehr seine Geräte selber bauen muss. Die wenigsten Funkamateure wären in der Lage ein Gerät mit den heute technisch vergleichbaren Tranceivern selber zu bauen.

      Und was die technische Entwicklung und Forschung im Amateurfunk betrifft, so bleibt dieser den höheren Klassen weiterhin vorbehalten.
      Ob die damalige Schaffung der C-Klasse in den 60ern oder die Schaffung der Klasse 3 in den 90ern, bzw. die später Umbenennung zur E-Klasse sowie deren Novellierung ab 2006. Keine dieser frühen Einsteigerlizenzen haben dem Amateurfunk den Todesstoß gegeben.
      Anstatt sich selber ein Bein zu stellen, haben schlaue Leute eben die Zeichen der Zeit erkannt.
      In jeder Zeitepoche des Amateurfunks gab es eine Reihe intelligente Menschen die wussten, dass man den Weg in die Zukunft nicht am Festhalten alter Traditionen verbessern kann.

      • Kai - do9kai

        Moin Moin,

        also aus meiner Sicht kann ich zumindest bestätigen, das bei mir die Kommunikation primär ist. Selbstbau ist nicht einmal sekundär, sondern absolut Null Interesse.

        Ich wollte eigentlich nur meinen PC dazu überreden auf einem anderen Wege als Internet (oder Telefonleitung) Daten zu übertragen.

        Digimodes waren für mich ein spannendes Thema, allerdings habe ich den Bereich inzwischen komplett eingestellt. Da mein Leben nicht nach Bandöffnungszeiten 10/15m ausgerichtet ist. Und jetzt wieder die Kurve zum Thema. Das ganze wäre natürlich einfacher, wenn andere Bänder zur Verfügung stehen, und meist bekommt man dann auch gleich an Kopf geworfen: Dann mach doch Klasse A. Ich schüttel dann immer nur mit dem Kopf. Ich will doch nur mit 5 Watt z.B. auf 20m senden, die Lehrinhalte Aufstockung Klasse A sind aber drauf ausgerichtet, das ich nachweise, das ich ein Virtuose am Lötkolben bin (den ich nicht mal besitze).

        Nein, nur damit jemand sein Seelenfrieden hat, werde ich nicht stumpf einen Fragenkatalog auswendig lernen. Ich werde auch kein Studium der Elektrotechnik beginnen.

        Wahrscheinlich wäre ich genau der richtige Kandidat für die Klasse K gewesen, die es ja aber bisher nicht gibt. Im Moment habe ich meine Nische im Amateurfunk, aber es ist für mich absehbar, das irgendwann mein Interesse daran weg ist und danach wohl keine weitere Nische (für mich entsteht). Das wird dann der Tag sein, wo ich mein Rufzeichen zurückgeben werde.

        73 de kai, do9kai

  30. “Irgendwann wurde das abgeschafft, weil man erkannt hat, das es nicht mehr notwendig sei.”

    Naja, die Prüfung von “Mechanik” war ja früher bei der Führerscheinprüfung nicht das primäre Anliegen. Da wurden ja auch keine “KFZ Meister” ausgebildet sondern Teilnehmer am Straßenverkehr. Man kann das nicht so ohne weiteres vergleichen.

    “Aber jeden Funkamateur damit zwangsweise zu beglücken halte ich persönlich inzwischen nicht mehr für zeitgemäß.”
    Das sehe ich ähnlich, es gibt mittlerweile auch andere Betätigungsfelder im Bereich der “Selbstentwicklung” und im “Selbstbau”.

    Die Funkamateure sollten aber das Privileg des Selbstbaus nicht leichtfertig aufgeben, wenn es weg ist, ist es weg. Selbstbau sieht aber heute auch ganz anders aus wie um 1900 und auch wie um 1970.

    Bei der Klasse K geht es ja auch primär um ein ganz anderes Thema, nämlich um die Mitgliedergewinnung und nicht um Inhalte.

  31. hallo,

    hier mal meine Gedanken dazu:

    Wir ( OV P37 ) machen mit unserer Jugendgruppe Basisarbeit. Da würde eine K-Lizenz uns helfen die Kids neben den Basteln noch besser zum Amateurfunk hinzuführen. Sie wäre da dann ein Baustein um das Interesse am Amateurfunk zu wecken und den Weg dorthin auch für die Jugend zu ebenen.

    Man könnte ja jetzt sagen das dafür auch die Klasse E als Einstiegsklasse ausreicht. Leider passt das nicht ganz.

    Nur kleiner Teil der Jugendlichen in den div. Jugendgruppen ist in der Lage die Anforderungen für die Prüfung zur Klasse E zu erfüllen. Teilweise fehlt da noch Schulwissen. Das hängt dann vom Alter ab. (Ausnahmen bestätigen die Regel).

    Eine Klasse K die niedrigere Prüfungsanforderungen hat und dabei im Gegenzug selbstverständlich auch dazu passend gegenüber den anderen Klassen eingeschränkte Möglichkeiten hat wird uns ermöglichen in der Jugendgruppe schon recht „früh“ ( bezogen auf das Alter ) mit Amateurfunk einzusteigen.

    Momentan beschränkt sich das auf Ausbildungsbetrieb mit den Ausbildungsrufzeichen der Betreuer. Eine „kleine“ Afu-Klasse mit der die Jugendlichen dann selbst eigenverantwortlich funken können ist da dann eine sehr guter Anreiz um die Jugendarbeit in den Jugendgruppen noch attraktiver zu machen und bietet einen super Einstieg (!) in den Amateurfunk.

    Die Abgrenzung zu den anderen Klassen können da ruhig umfangreich sein. Es soll ja ein Anreiz geben um dann später mal upzugraden.

    In unserer Jugendgruppe würde es ausreichen wenn die Inhaber einer K-Klasse folgende Möglichkeiten hätten:

    – 2m + 70cm

    – 1 oder 2 KW-Bänder

    – Leistungsgrenze sagen wir mal 10 Watt EiRP

    (ok – etwas mehr wäre besser – aber da kommt dann recht schnell das Thema Selbsterklärung ins Spiel, ev. wäre da eine “betreute” Selbsterklärung machbar.)

    – Möglichkeit des Selbstbaus (auch eingeschränkt z.B. nur in Verbindung mit einer Betreuung durch einen Funkamateur)

    – ev. sogar eine zeitliche Befristung von sagen wir mal 3 bzw. 5 Jahre 


    [das sind meine Vorstellungen. Wie das dann später umgesetzt wird kann ich noch nicht sagen]


    Damit hätte die Neueinsteiger die Möglichkeit begrenzt Betrieb zu machen uns sich dann weiterzubilden.

    Wir könnten dann im Rahmen unserer Jugendarbeit mit der gesamten (!) Gruppe auf die Prüfung hinarbeiten. Mit den oben aufgeführten Möglichkeiten hätte dann unsere Kids die Möglichkeit mit günstigen (Hand-) Funkgeräte auf UKW über unser OV-Relais Betrieb zu machen und untereinander zu funken.

    Bastelprojekte wie z.B. rund um Antennenbau, APRS usw. wären da dann erst richtig interessant weil die dann die Sachen auch selbst einsezen könnten.

    Ein Beispiel:

    Wir haben einen Arduino als Bastelprojekt in der Jugendgruppe selbst gebaut. Mit der Klasse K wäre dann eine Erweiterung mit einem Display und einer Tastatur und eine kleiner Mini-TNC schon der interessante Einstieg um über das ARPS-Netz sich mit Kurznachrichten ( APRS-Messages ) auszutauschen. Oder Projekt mit APRS-Telemetrie durchzuführen.

    Ich freue mich das sich da jetzt endlich was tut und hoffe das die K-Klasse dann nicht mehr allzugange auf sich warten lässt. Wir stehen schon in den Startlöchern und werden dann – wenn die Rahmenbedingungen bekannt sind – schauen das wir dann möglichst rasch die ersten Kids zur Prüfung anmelden können.

    Die Klasse K wird auch der Jugendarbeit im Amateurfunk einen weiteren Aufschwung geben. Und so ein Aufschwung haben wir dringend nötig!!

    Ich freu mich das es offensichtlich jetzt (endlich) mal einen Schritt nach vorne geben wird.

    73 de Jürgen, DL8MA

    http://www.DL8MA.de

    • Kai - do9kai

      Dieser Beitrag gefällt mir ausserordentlich gut!

      Vor allem weil er endlich mal klar legt, das nicht wirklich jede(r) Elfjährige in der Lage ist die Klasse E zu bestehen so wie es immer in vielen Beiträgen gepostet wird, nur weil es einen “Vorzeige-Elfjährigen” gibt!

      Jugend für ein Thema begeistern ist wirklich ein gutes Konzept um Nachwuchs zu gewinnen. Und wie Jürgen richtig erkannt hat nützt es alles nichts, wenn es dann nur in Begleitung von (im Regelfall) erwachsenen Funkamateuren ausgeübt werden kann. Man darf auch nicht die Bedürfnisse der Jugendlichen vergessen. Diese Generation wächst mit Smartphone, Tablets und Computer auf. Nur eine Klasse K und der Erlaubnis ein klobiges HFG zu betrieben wird die Mädels und Jungs nicht gerade lange befriedigen. APRS ist da in der Tat ein guter Ansatzpunkt, verbindet er doch die Möglichkeit beides zu verbinden. Aber ich fürchte, gerade in ländlichen Gegenden ist die Verbreitung von iGates da dann das nächste Problem. Hier sollten die OVs und ungebundenen Funkamateure mal in sich gehen. Ein iGate auf RaspberryPi Basis mit DVB-T Stick ist nicht schwer aufzubauen (Anleitung gibt es hier bei Hamspirit) nicht teuer im Betrieb und frisst kaum Bandbreite. So könnte jeder Funkamateur dazu beitragen (nur mal so als Idee)

      Ich drücke mal die Daumen, das es so kommt und eure Jungendlichen bald stolze Besitzer einer K Lizenz sind!

      73 de kai, do9kai

  32. Willi1005de

    Hallo!
    Wer baut denn heute noch Funkgeräte selber? Vielleicht noch ein paar ältere OMs, Alle Do Licencsinhaber ,wollen mir doch nicht erzählen , Sie könnten Geräte selber bauen, kaputtbauen vielleicht hai! Und wer sagt denn das die Prüfungen ganz abgeschafft werden sollen, wer auf 80 , 40 unsw. mit hoher Leistung senden will und mit dem Ausland funken will ,der kann ja solch eine Prüfung machen!Die meisten wollen das aber nicht mehr ,die wollen nur im Umkreis von 20-30Km mit ein paar Freunden funken können und nur darum geht es.Von diesen Leuten will keiner ein Funkgerät selber bauen ,sie gehen in ein Geschäft und kaufen sich eins und brauchen es auch nicht selber reparieren, dafür gibt es Firmen die das können.Nach der Garantiezeit lohnt es sich meistens sowieso nicht ein Gerät zu reparieren, wird meistens teurer, als ein neues zu kaufen,also es geht nur um ein bisschen Hobyfunk zum rumlabern,dafür braucht es keine Prüfung es macht auch nicht den Amateurfunk kaputt, wo keine Leute sind die sich für Amateurfunk intressieren,da gibt es auch keinen Nachwuchs, wer will denn noch auf 80 ,40 Meter funken, das Kurzwellengesäusel brauchen die meisten nicht! Was die Leute wollen ein paar Kanäle mehr im 2 oder 70 cm Band oder in beiden Bändern ,etwa 10 Watt Leistung,etwa wie beim CB Funk auf Bändern ,wo man nicht Olga aus Russland und ständig von Italien gestört wird, ich brauche nur ein Funkgerät wo man 20 -30 km mit überbrücken kann , meinetwegen auch gegen eine Gebühr,aber eine Prüfung braucht man dafür nicht!Kennnisse muß man natürlich haben!
    Man muß wissen , wie man das Gerät einschaltet , den richtigen Kanal wählt , auf die Sprechtaste drückt und dann braucht man nur noch den Mund, auf und zu machen, haaaaaaaiiiiii!

    • hallo,

      “Wer baut denn heute noch Funkgeräte selber?”

      Selbstbau ist nicht nur ein Funkgerät komplett selber zu bauen.

      hier mal ein anderer Ansatz aus dem Bereich des Selbstbaus:

      Bausteine zum Selbstbau einfacher FM-Transceiver für den VHF- und UHF-Bereich:

      http://www.kh-gps.de/dra.htm

      Wenn die K-Klasse mal kommt wollen wir in unserer Jugendgruppe dazu ein Kurs anbieten.

      Dannach planen wir z.B. ein Projekt mit folgenden Komponeten:

      – FM-TRX-Modul DRA818V
      – Mini-TNC
      – Arduino mit Display + PC-Tastaturanschluss

      In dem Projekt sind verschiedenen Bereich vertreten:

      – Löten ( den Arduino haben wir schon selbst zusammengebaut)
      – Programmieren
      – Digitale Betriebsart / Datenübertragung über Funk
      – Betriebtechnik

      Fertig ist ein APRS-Gerät mit dem man verschiedene APRS-Betriebsarten machen kann.

      Interessant für die Kids sind da z.B. APRS-Messages:

      => http://www.dl8ma.de/Arduino/APRS-Terminal/index.php

      “Afu-Watsapp” mit einem selbstgebauten Gerät auf einer Afu-QRG kann die Kids von heute noch wirklich hinterm Ofen hervorlocken!

      und/oder APRS-Telemetrie:

      => http://www.dl8ma.de/Arduino/APRS-Telemetrie/index.php

      Da hab ich schon mal einige Vorabeiten gemacht.

      Nicht nur auf KW mit z.B. einem CW-Pixi sondern auch im UKW-Bereich sind interessante Selbstbauprojekte möglich.

      Voraussetzung dafür ist nun mal eine Afu-Lizenz. Mit einer niedrigen EInsteigerklasse ( K-Klasse ) können wir unsere Jugendarbeit deutlich interessanter machen.

      Jürgen, DL8MA

      http://www.DL8MA.de

  33. 2m 70cm reichen doch .und wie ohne Prüfung eine belehrung underschreiben und eine gebür für rufzeichen das reichte doch schonn .

  34. @DL8MA

    Hut ab, dass liest sich wirklich gut! Wenn dann die Rahmenbedingungen (Frequenzbereiche, Leistung, Befristung, Inhalte usw.) noch stimmen, spricht eigentlich nichts dagegen. Mal sehen, was nun wird.

    @Willi2005de
    … die wollen nur im Umkreis von 20-30Km mit ein paar Freunden funken können und nur darum geht es.
    Dafür gibt es den Lizenz freien Funk. Ich würde dort mal ansetzen und versuchen die Bedingungen für die “Hobbyfunker” zu verbessern.

    • Wili2005de

      Hallo Do 6WAB !
      Da bin ich doch dabei ,haste das noch nicht gemerkt?Den Hobbyfunk verbessern,ja DO gerne!Ich bin der letzte ,der das behindert!

  35. Ich bin für die Einführung der K Lizenz aber nur für 2m/70cm mit Max 50watt eirp. Prüfung sollten OVV mit abnehmen dürfen. Basteln an Funkgeräten sollte untersagt werden, aber wer macht das schon noch ?
    Die Alten Hasen vielleicht noch. Ich würde mir eine Erleichterung im Bereich Technik fragen wünschen.
    Wer will was über ohmischen Gesetz wissen und wie dies oder jenes Funktioniert oder was bei einen Schaltplan bedeutet, die meisten wollen doch nur Funken. Wer mehr will kann ja die A oder E machen und
    Da sollten solche Fragen dabei sein. Wollen wir mal ehrlich sein was ist auf den Relais schon groß los, nicht viel, wenn ich übern Tag mal DB0REN laufen lasse da ist echt Tode Hose.
    Ich weiß das ich mit meiner Meinung hier fast alleine Stehe. Spreche ich mal alte OV’s an winken sie nur ab
    Oder zeigen mir den Vogel. Ich bin der Meinung das man die K- Klasse nicht aufhalten kann und auf kurz oder lang wird diese kommen. Freenet blüht hier und das sind alles Kandidaten die sich freuen würden wenn
    K kommt.

    • Jürgen, DL8MA

      Betreuter Selbstbau sollte aber dennoch möglich sein

      73 de Jürgen, DL8MA

    • Willi2005de

      Hallo DE1HWU !
      Du sprichst mir aus der Seele,wenn man sich für solche Anwendungen nicht öffnet, muß man sich nicht wundern ,das es keinen Nachwuchs mehr gibt! Du hast es zumindestens erfasst!

    • Lieber SWLer,

      es ist nicht rechtens den OVV eines Ortsverbandes die AFu-Prüfung (mit) abnehmen zu lassen!
      Dies würde dem DARC ein besonderes Monopol zugestehen und jeden anderen Funkamateur benachteiligen, der nicht Mitglied ist.

      Entweder es bleibt weiter eine behördliche Angelegenheit oder die Autorisierung muss für alle Funkamateure gleich möglich sein, ohne zwingende Zugehörigkeit eines Amateurfunk Vereins/Verbandes.

  36. Servus …
    Ich hab vor langer Zeit mal eine SWL Prüfung abgelegt … und denke das sowas in der Art für ne K-Lizens durchaus langen sollte … gewisse Grundkentnisse inkl. Abkürzungen zur Abwicklung des Funkverkehrs sind doch die Grundvoraussetzung des Amateurfunkverkehrs …

    Gruß Sven …pro K-Lizenz mit Prüfung

  37. Zur Info, das ursprüngliche DARC e.V. Konzept von 2008 zur ELL (Entry Level Licence) findet man unter dem folgenden Link.

    http://www.qrpforum.de/index.php?page=Attachment&attachmentID=4205&h=db36f30eed85bc74a58727033f37f366cc3c2c47&s=0fc0dc83cdb50737d51b65ae34dbf3435e4f12a6

    Den ECC Report 89 in deutsch unter dem folgenden Link.

    http://www.darc.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/ECCReport89-dt.pdf

    • Kai - do9kai

      Danke für die Links. Sehr interessant! Wurde das Konzept des DARC seit 2008 fortgeschrieben, oder ist es in den vergangenen 8 Jahren unverändert geblieben?

      73 de kai, do9kai
      PS.: Endlich weiss ich auch woher das “K” kommt 😉

      • @Kai
        “Wurde das Konzept des DARC seit 2008 fortgeschrieben, oder ist es in den vergangenen 8 Jahren unverändert geblieben?”
        Kann ich nicht beantworten, vielleicht jemand hier im Blog?

        Die “Klasse K” nennt sich richtigerweise ELL (Entry Level Licence). Wusste ich auch nicht.

  38. Ich melde mich auch mal nach ein paar tagen wieder Rein, und Vorweg Entschuldigung für Meine Rechtschreibung.

    Wir DO-ler haben es schon recht schwer finde ich und Spreche in Meinem Fall nur für das 10m, 2m und 70cm band. Tiefer komm ich leider nicht, durch fehlende Technik.

    Mir als Klasse E kommt immer ein Eisiger Wind Entgegen Hier im Umkreis von Erfurt Ist noch alles OK irgendwann hat man sich mal kennen gelernt. Aber mal Auf reisen und etwas weiter entfernt, Kommt man auf ein Relais wo zum groß teil Klasse A waren, vereinzelt ein DO dazwischen, vermutlich in der Selben Stadt oder OV das kann ich nicht beantworten. Ich ALS neuer DO wurde in der Runde ausgegrenzt und fragen wurden nicht beantwortet, Mehr als eine Begrüßung war nicht drin, dann ging es Träger an Träger ohne das man weiter mit sprechen konnte. Richtig unfair wurde Es im Raum Würzburg und auch fast Beleidigten, Man rief auf einem 2m Relais CQ es gab auch eine Antwort bis Er das Rufzeichen verstanden hat, hat es gedauert ist ja auch Okay aber dann … WAS eine E Klasse Ein DO ! sowas will ich hier ja mal Garnicht auf dem Relais haben und was woher Kommst du Erfurt ?!! auch noch ein OSSI :-O das geht ja mal garnicht…

    Dann waren nur noch ein paar DTMF töne zuhören und Es Piepte und das Relais war nicht mehr zu erreichen. < soviel zu dem Was ich als E-Klasse schon erlebt habe.

    ich zu meiner Person nun Einmal, ich habe die E-Klasse trotz Deutsch schwäche mit 21 Jahren angefangen zu lernen und üben, und mit 23 Jahren im Jahr 2013 Prüfung abgelegt und seit dem Stolz darauf. Ich hab Selbst für die E-Klasse Zwei Versuche gebraucht, Einer im Freundeskreis hat A gemacht und auch 2 Anläufe gebraucht, und er sagt jetzt Selbst E Hätte gereicht.

    Da ich hier auch öfter Gelesen habe das Der DARC wohl was mit K am Hut hat dann Wird es Wohl NIE kommen, zumindest wie Meine Erfahrungen mit dem DARC sind.

    Welchen Buchstaben ich der klasse K geben würde wäre DE mein Vorschlag von DE0-DE6 und DE7-DE9 für SWL da ich vermute das es Kaum SWL gibt sollte der kleine Block reichen.

    Da ich auch Gelesen habe das Es ein OV die Prüfung abnehmen soll oder Darf bitte nicht, die Prüfungen sollen weiterhin bei der Bundesnetzagentur abgenommen werden, da sonst Schindluder damit betrieben wird, denke ich

    Sonst finde ich Sehr Interessant wie die Meinungen hier auseinander gehen, und Wie auch wieder ein Paar klasse A Sagen WAS K? "Nix da!" und Klasse E am besten auch noch abschaffen.

    Na ja ich hoffe das es irgendwann mal Frieden gibt zwischen Klasse A und Klasse E Besitzern, und auch am Besten auch eine Lösung für ggf. kommende Klasse K

    ich habe die Hoffnung das man mich versteht trotz das Punkt und Komma Setzung nicht ganz richtig waren

    73
    de Karsten
    DO1LHE

  39. Hallo liebe YLs, OMs, SWLs und Interessierte!

    Unser Hobby ist so viel mehr als rein technisch-wissenschaftlich. Das wird uns durch eine kleinere Klasse nicht genommen. Lediglich unser Horizont wird erweitert, die Themen und Gespräche werden mehr. Durch größeren Zugang finden wir mehr Partner, die für den Hamspirit stehen, unsere Gemeinschaft stärken und die Spaß an Kommunikation haben. Ich freue mich auf die neue Klasse.

    Viele Grüße,
    Timo, DB1TK

    • Kai - do9kai

      Dem stimme ich uneingeschränkt zu!

      Ich muss an dieser Stelle auch noch was ins rechte Licht rücken. Ich habe ja weiter oben auch etwas krass zu der Auseinandersetzung A und E geschrieben, jedoch dabei vergessen zu erwähnen, das es ja eher die Ausnahme ist und nicht der Regelfall. Auf DMR z.B. habe ich noch nie gehört, das es da Probleme gab, wegen der Lizenz. Es gibt da andere Streitigkeiten 😉 Auch auf dem lokalen FM Relais (z.B. Morgenrunde) wurde das noch nie Thematisiert.

      Ich bin da eigentlich ganz zuversichtlich, das Klasse K dann dort genauso als vollwertiger Funkamateur angesehen wird, wie das jetzt auch schon der Fall ist bei unterschiedlichen Lizenzen!

      73 de kai, do9kai

  40. Bernd DC4DD

    Moin,

    wer fordert eigentlich eine K-Klasse und welchen Zweck verfolgt er damit?

    Ohne Klärung dieser Frage(n) ist die Diskussion irgendwie 80m.

    73 Bernd

    • Kai - do9kai

      Gem. diesem Dokument von 2008 http://www.qrpforum.de/index.php?page=Attachment&attachmentID=4205&h=db36f30eed85bc74a58727033f37f366cc3c2c47&s=0fc0dc83cdb50737d51b65ae34dbf3435e4f12a6 (Link ursprünglich von DO6WAB gepostet) schlägt die International Amateur Radio Union (IARU) ein dreistufiges Lizenzmodell vor, welches in DL mit Harec (Klasse A) und Novice (Klasse E) zu 2/3 umgesetzt wurde. Es fehlt jedoch noch Entry Level (Klasse K).

      73 de kai, do9kai

      • Bernd DC4DD

        Ok, das hatten wir alles schon mal, nur anspruchsvoller und es gab keine so ausgeprägten “Nachwuchssorgen”. Wahrscheinlich ist es aber nun notwendig sich der Neuzeit anzupassen. Auch im Studienbereich ist ja mit Master und Bachelor das Niveau gesunken.

    • hallo,

      “wer fordert eigentlich eine K-Klasse und welchen Zweck verfolgt er damit? ”

      ich z.B. 😉

      eine Klasse K wäre für unserer Jugendarbeit im OV sehr hilfreich. Dazu hab ich hier ja weiter oben schon ausführlich geschrieben

      Jürgen, DL8MA

      http://www.DL8MA.de

      • Bernd DC4DD

        Ja ok, aber wirklich nur zum Blut lecken. Die K darf nicht so attraktiv sein, dass man sich da dauerhaft ausruht. Am Besten sogar mit Zeitbegrenzung. 2-3 Jahre beispielsweise.

        • hi

          Zeitbegrenzung? Hab ich mir auch schon überlegt und war anfänglich auch dafür.

          Wenn man aber den Unterschied zwischen K und E bzw. A recht “gross” macht dürfte das alleine schon Anreiz genug sein um aufzustocken.

          Zwischen E und A klappt das ja bei nicht wenigen Funkamateuren auch.

          Wenn dann später mal einige auf K “hängenbleiben” tut das dem Amateurfunk auch nicht weh. Im Gegenteil.

          Wenn ich hier im Grossraum Stuttgart mal auf die UKW-Relais reinhöre herrscht da relativ gesehen eine grosse Leere 🙁

          Wenn diese QRGs durch K-ler belebt werden tut das dem Amateurfunk im Allgmeinen gut.

          Jürgen, DL8MA

          http://www.DL8MA.de

        • Entschuldigung für meinen Widerspruch aber eine zeitliche Begrenzung hat es in den AFu-Zeugnisklassen in Deutschland noch nie gegeben.
          Hätte man damals bei der C-Lizenz (früher auch nur UKW und erst ab den 70er Jahren 75 Watt erlaubt) genau so eine zeitliche Begrenzung gefordert, wären vielleicht heute einige C-Klassen nicht durch die letzte Novellierung zur A aufgegangen.
          Warum also jetzt mit diesem zeiteigen Begrenzungsblödsinn anfangen?
          Schon mal darüber nachgedacht, dass es vielleicht zahlreiche Leute gibt, die NUR UKW betreiben wollen?
          Und wer KW und mehr Leistung will, sprich mehr Vielfalt haben möchte, der kann ja gerne zur E oder A aufstocken.
          Beim Führerschein (egal welche Klasse) gibt es auch kein Verfallsdatum. Und auch hier kann man jederzeit zur nächst höheren Klasse aufstocken.

  41. “Ja ok, aber wirklich nur zum Blut lecken. Die K darf nicht so attraktiv sein, dass man sich da dauerhaft ausruht. Am Besten sogar mit Zeitbegrenzung. 2-3 Jahre beispielsweise.”

    Im ECC 89 Report (deutsche Übersetzung) unter Punkt 4, letzter Satz, findet sich dieser Satz:

    Wenn jemand die Einsteigergenehmigung erhalten hat, dann wird erwartet, dass er/sie zu einer höherwertigen Genehmigungsklasse gemäß den CEPT-Prüfungsstandards der Empfehlung T/R 61-02 oder ERC Report 32 aufsteigt.

    Dieser Satz könnte tatsächlich für eine Befristung sprechen.

    Mich würde sehr interessieren, ob das Konzept weiterentwickelt wurde oder ob das von mir verlinkte Dokument aus 2008 der letzte Stand ist. Kann das jemand beantworten?

  42. Wie so mus mann denn weider aufstocken. Und nur 2 oder soviel jahre.da bekommt mann kein dazu.meisterbrief gibt es doch auch nicht für paar jahre .lach haft .wirt zeit das mann mal was auf die beine bring .2m 70cm reichen doch .so schnell wie möchlich .

  43. —–wir haben doch schon alles, für die (Reifere) K-Jugend——-wenn auch zur zeit noch evtl. mit möglichen Ordnungswidrigkeiten belastet (Bussgelder durch BNetzA)

    Zumindest zeigen das die aktuellen Funkpraxisaktivitäten auf “freenet” oder “pmr”
    — da findet man den,von der BnetzA,frisch mutiple gechoiceten Jungfunker mit seinem Afu-Gerätepark auf Frequenzen ,die ihm bestimmt für diese Gerätschaften ,nicht zugeteilt worden sind von der BNetzA ,beim Gedankenaustausch mit seinen “0,5w-Handgeräte Freenet-Kumpels”—–das Gelernte (?geprüfte?) hat man dann anscheinend schon , kurz nach der Abfrage, wieder vergessen.
    —–man macht auf der QRG was man will, getreu dem alten CB-Motto:

    —? Legal ?
    — Illegal !!! =

    Sch….egal….

    Diese ,heute schon vorhandene, negative Entwicklung dürfte ein Ausblick in eine evtl. K-Klassenzukunft sein , sofern eine solche K-Klasse auf den VHF/UHF AFU-Frequenzen eingeführt werden sollte.

    Was ist zu tun , von der BNnetzA, die heute schon aus Personalmangel nicht mehr in der Lage ist im Frequenzspektrum für eine Mindestordnung zu sorgen —PLC etc.+Breitbandstörer,— dazu noch freischaffende Freenet baopeng Funker, Land auf Land ab , —- Voxsumpfhühner gackern ebenfalls schon in vielen “unlis”-Händen von Funkanwendern—, da diese ja soooo billig sind und soooo viel mehr können als legale ,zugelassene 0,5watt Geräte.

    —-JA , das Personal der BNetzA hätte heute schon genügend zu tun ——- wenn es denn in ausreichender Anzahl und Qualität zur Zeit schon vorhanden wäre , um die ganzen ,heute schon vorhandenen, Ordnungswidrigkeiten auf dem Funksektor und EMVG abarbeiten zu können . (Bussgelder verhängen )

    —juristisch effektiv wird fast nichts erreicht/?getan?,

    —- etwa weil fast jede Verhandlung vor Gerichten “in die Hose” geht–?– , auch dank cleverer, auf Funk spezialisierter Verteidiger und einiger gemachter Formfehler , wie man lesen musste in Urteilsbegründungen.

    Lösung des K-Problemes durch die Behörden/Politik :

    Man erkläre einfach die heutigen “freenet” und “pmr” Frequenzen zur neuen K-Funkspielwiese zwecks AFU-Jugendausbildung und AFU-Spätberufene !!!!!!!!

    Das Ganze hätte dann mit AFU ,im herkömmlichen Sinne nach der deutschen AFU-Gesetzgebung ,zunächst nichts mehr zu tun —man könnte hier auf das Selbstbaurecht problemlos gänzlich verzichten als Behörde . Nach einer Schulung durch Funkvereine oder sonstige Beliehene-Stellen, erfolgt eine praktische Prüfung —“Aufbau einer Funkanlage und der Rundstrahlantenne und Stromversorgungen ”
    Über den,noch zu erstellenden , K-Bussgeldkatalog und dessen Anwendung bei festgestellten Verstössen wird der K-Funker schriftlich aufgeklärt und er bescheinigt dies dann mit seiner Unterschrift, die bei der Behörde abgelegt wird in der Funk-Datenbank ,zusammen mit den Standortspezifischen ,pers. Daten .(als so eine Art “Selbst erklärung für anfänger”)
    ,
    1.) Man beschränke die HF-Leistung auf 10 Watt Buchsenleistung an einem Rundstrahler, ohne Gewinn.
    Standortbescheinigung wäre dann nicht notwendig

    2.) Nur Fertiggeräte sind zugelassen , die unter keinerlei Umständen irgendwie in ihren techn. Parametern modifizierbar sein dürfen, Hard und Software mässig —wenn “ES” dennoch passiert muss schon vorab ein Bussgeld festgelegt werden , das dann fällig wird.

    3.)Afu-Geräte unter 10 Watt HF-Leistung , bauartbedingt ,ohne eine Modifikation durch Verkäufer/Händler/Vorbesitzer , sind erlaubt —bei Verstössen siehe wieder Bussgeldkatalog —dann aber gleiches Bussgeld für Alle am Vorfall Beteiligten, als Abschreckungsmassnahme für potentielle Gefälligkeits/Geräteschrauber –unter den alt om`s, die mit dem goldenen schrauberzieher ….

    4.) Als Rufzeichen könnte die BNetzA selbst oder eine “Beliehene Stelle” die alten 6 stelligen CB-Datencalls vergeben als AFU-Einstiegscall —zb. “dab200 bis 999 ” etc .
    Ich denke doch , dass diese calls noch irgenwo vorhanden sind— die können ja nicht verloren gegangen sein bei der BNetzA in den Datensätzen.

    5.)Funkamateuren der Klassen A und E ist es erlaubt ,
    wer will,und kann ,der darf—-
    unter Einhaltung der K-Klassen Betriebsbedingungen
    mit den “potentiellen afu-newcomern” im QSO zu arbeiten —-sie, A und E , unterliegen hier aber ebenfalls dem K-Bussgeldkatalog bei Verstössen gegen Auflagen.
    Vielleicht sollte man diese Art der K-Einzelgenehmigung auf 3 Jahre befristen und als eine Art öffentlichem Betriebsfunk betrachten.—leicht zugängig für jedermann, mit der Option auf den AFU umsteigen zu können ,wenn man Spass an der Sache haben sollte .
    Die BNetzA ist gefordert —das AFU-Gesetz müsste wegen einer 3.Lizenz Klasse nicht geändert werden
    —-alle wären glücklich—-
    73 de Horst , alt om ,seit ca 40 Jahren qrv

    • Kai - do9kai

      Moin Moin,

      ich kann mir durchaus vorstellen, das Dein Vorschlag zumindest auf PMR Frequenzen nicht umzusetzen ist. PMR ist kein deutsches Ding sondern länderübergreifend geregelt ist. Da werden internationale Verträge drüber abgeschlossen sein. Wenn man sieht wie lange es dauert eine IARU Empfehlung von 2006 nur national umzusetzen, wird eine “Funktionserweiterung von PMR” bis 2022 (heutiger Stand wann die Frequenzen abgekündigt sind) niemals was 😉

      Anders würde es wohl auf Freenet sein, das wohl doch ein deutscher Selbstgänger ist.

      Aber ist auf PMR und Freenet wirklich soviel los?. Wenn ich mit meinem Neffen und seinen zwei billig Walkie Talkies aus der Geiz-ist-Geil-Filliale dort mal Betrieb mache, kann man meinen wir sind auf Marconis Spuren … Also alleine auf den Frequenzen 🙂

      73 de kai, do9kai

      • hallo kai , do9kai

        Was die PMR- Frequenzen angeht hast du vermutlich recht , an deren internationale europ.-Verknüpfung hatte ich nicht gedacht ,als ich das schrieb —–

        Als Eersatz dafür bieten sich dann aber die heutigen LPD-Frequenzen im ISM -Bereich auf 70cm an ( übrigens diesen ISM-Bereich gab es schon immer ,genau wie den auf 27,12 Mhz ——dem AFU wurde daher nichts weggenommen —-nur hat halt die Industrie im laufe der zeit, mit dem allgem. techn.Fortschritt entdeckt , was man dort so alles laufen lassen kann auf den höheren ISM Frequenzen —- der grösste Schwachsinn dort sind die sicherheitsrelevanten Schliessanlagen für KFZ , aber mittlerweile hat man das ja schon gemerkt , wie man der Presse entnehmen konnte, da es die” Gauner “schon viel früher vorher bemerkt hatten,um es für ihre dunklen Zwecke zu nutzen ).

        Man hätte damit dann sogar schon eine gemeinsame Schnittstelle zum regulären AFU geschaffen auf einem Teilbereich des 70cm
        AFU-Bandes .

        Die AFU A und E -Klässler müssten dann dort mit mit K-Klässlern betrieb machen dürfen mit dem Segen der BNetzA, unter freiwilliger Einhaltung der Betriebsbedingungen der K-Klasse , zur Wahrung der Chancengleichheit beim Funkbetrieb untereinander —-das wäre auch ein schönes Beispiel von Selbstregulierung im AFU, zu gunsten einer möglichen Nachwuchsgewinnung –.

        Kai , du hast bei deinen Besuchen auf PMR oder Freenet ganz einfach kein zeitgemässes China-Funkgerödel, Voxhühner und Baopeng etc., benutzt , —dort sind heute Leistungen von 5 Watt und grösser , auch an Dachantennen, bereits an der Tagesordnung . AFU-Geräte sind dort , früher oder später,standart—die S-Meteranzeige am eigenen Gerät macht “Bocksprünge”, während man aus dem Lautsprecher die Frage vernimmt—-“hörst du mich jetzt besser ?”

        ???das alles mit 0,5 watt an einer geräteantenne???

        —-und was macht die BNnetzA?????–die schaut dem ordnungswidrigen Treiben auf diesen Frequenzen nur noch zu , da heutzutage keine vorbeugende Funkentstörung mehr betrieben werden darf , wie zu Zeiten der alten Deutschen Bundespost in den 70`er Jahren des letzten Jahrhundert.

        Kai ,— ;-))) bilde deinen Neffen z e i t g e m ä s s aus auf PMR oder Freenet , dann wirst du auf diesen Frequenzen auch nicht mehr –n u r–auf “Marconi” treffen —bringe ihm aber dann auch bei , in diesem Zusammenhang, dass von der Farbe”Weiss” heute eine ,wenn auch zzt. minimale Ordnungswidrigkeitsgefahr ausgehen kann, für sein Taschengeld.
        73 de Horst,
        seit ca 42 Jahre im AFU-Geschäft

      • Wili2005de

        Hallo richtig PMR ist in ganz EUROPA erlaubt!Die Antennen müßen nicht einmal mehr verklebt sein und Vorschriften bestimmte Antennen zu benutzen gibt es auch nicht mehr !
        Zitat: Das nur Handfunkgeräte mit integierten Antennen eingesetzt werden dürfen , ist er ersatzlos entfallen , das betrifft nur Digitalgeräte 4446,0-446,1MHz,für normale Geräte hat dieses keine Bedeutung mehr , denn für diese Geräte gibt es schon seit Jahren ,in der Allgemeinzuteilung keine solchen Beschränkungen mehr!
        Entscheidung des europäischen communications committees!
        Da kann man mal sehen ,das es schon Fortschritte gibt und warum? Weil es nicht nur Deutschland zu entscheiden hat!Weiter sooo ,das macht viele Funker froh,hai !

    • hallo,

      wir wollen Amateurfunk machen. Und kein Jedermannfunk. Auch nicht mit der K-Klasse.

      Jürgen, DL8MA

      http://www.DL8MA.de

  44. Keiner kann die K Lizenz aufhalden,nur gut so ,ob es ein Bast oder nicht ,

  45. Ich glaube Alle Meinungen sind jetzt vertreten.. Fazit .. es gibt keine Einigkeit.

    Naja .. bis auf wiederhören auf KW.. Und wenns mir zu doof wird schalte ich Skype an.

    Gruß Aart

    DL6DU

  46. hallo,

    Die fehlende Einsteiger-Klasse (Entry Level Licence ELL)

    Als vor ca. 10 Jahren (?) die jetzt aktuelle Klasse E erweitert wurde gab es entsprechend der erweiterten Möglichkeiten ( mehr Leistung, Kurzwelle) auch einen deutlich erweitertsten Prüfungskatalog. Der Fragekatalog wurde von 300 auf 827 Prüfungsfragen erweitert.

    Vorher war die alte Klasse 3 mit dem niedrigeren Prüfungsniveau eine Einstieg in den Amateurfunk der auch von jüngeren Interessenten machbar war. In unserer Jugendgruppe würde ich es den meisten Kids zutrauen eine Lizenzprüfung auf dem Niveau der alten Klasse 3 erfolgreich abzulegen.

    Im Grunde hätte man vor 10 Jahren die Klasse 3 einfach so lassen können und die jetzige Klasse E zwischen A und der Klasse 3 einschieben können. Dann hätten wir das dreigliedrige System und die Möglichkeit des einfacheren Einstiegs. Die Klasse E ist dafür einfach zu anspruchsvoll.

    Da das aber nicht gemacht wurde fehlt uns seit ca. 10 Jahren eine Einstiegsklasse. Das soll, ja muss jetzt nun mit der „Klasse K“ korrigiert werden.

    Wir warten händeringend drauf …

    73 de Jürgen, DL8MA

  47. Es ist schon richtig, die Klasse E ist für den “Einstieg von Null” evtl. wirklich etwas schwierig auch wenn es Elfjährige gibt, die die Prüfung geschafft haben. Im Hinblick auf das, was DL8MA geschrieben hat, macht eine Klasse K evtl. sogar Sinn. Die “Klassen” waren ja schon immer in Bewegung und ich vermute mal, dass es auch früher Diskussionen um geplante Änderungen gegeben hat. Bin ja erst seit 2014 dabei.

    https://www.darc.de/fileadmin/filemounts/_processed_/c/d/csm_csm_Amateurfunkklassen_ohneK_ac9225b237_dcc381623e.jpg

    Im Hinblick auf die Grafik des Konzepts auf Seite 25 braucht man sich als Klasse E Inhaber absolut nicht verstecken. In der Vergangenheit haben überwiegend die “Klasse C” und “Klasse 3” Inhaber massiv von den Änderungen profitiert. Die heutige Klasse E liegt von den Anforderungen sehr deutlich über der alten Klasse 3. Wie sah eigentlich die Prüfung zur Klasse C aus?

    Verschiedene Bedenken wurden hier schon geäußert, die ich auch überwiegend teile. Eine Klasse K wird sicher nicht gebraucht, um vermeintlich “tote Relais” zu “beleben”. Ich kann diesen Ausdruck nicht mehr hören (lesen). Wozu soll das gut sein? Stundenlanges Gequatsche auf den Relais, endlich kommt “CB Funk Deluxe”? Deshalb, Klasse K ja, aber bitte zeitlich begrenzt damit sich dieser Wunsch erst gar nicht manifestiert. Wenn der ECC Report “erwartet”, dass “er/sie zu einer höherwertigen Genehmigungsklasse gemäß den CEPT-Prüfungsstandards der Empfehlung T/R 61-02 oder ERC Report 32 aufsteigt”, dann sollte man auch dafür sorgen, dass sich diese Erwartungen auch erfüllen und nicht das Gegenteil bewirken.

  48. Willi2005de

    Hallo!
    Wenn ich hier sehe ,wie uneinig man sich hier ist und jeder nur seine eigenen Intressen durchsetzen will ,da fragt man sich wie man diese alle unter einen Hut bringen soll? Das wird eine richtige schwierige Aufgabe, für die Leute die es entscheiden müssen.Ich bin zu der Erkenntnis gekommen das die Funker sich noch nie einig waren und deshalb ist es mir auch egal was aus dem Amateurfunk wird ,ich werde keine Klasse k machen , wozu? Da kann ich gleich bei den CB-Funkern bleiben , da muß ich keine Prüfung machen muß keine Gebühr bezahlen und was da gelabert wird ,ist nichts anderes als im Amateurfunk und wenn mir das alles zu blöööööd wird ,schalte ich einfach ab,ich bin CB-Funker seit 45 Jahren und habe schon manches mit durchgemacht,mich kann insofern garnichts mehr erschrecken, macht mit Eurem Amateurfunk was Ihr wollt,es gibt ja auch noch andere Hobbys ,da muß man sich über diesen Mist nicht aufregen!
    Na dann gutes gelingen!

    • Den Amateurfunk kann man nicht mit dem CB-Funk vergleichen.

      Ich habe auch 1975 mit CB-Funk angefangen und mir 5 Jahre später die Prüfungsinhalte bei dem FTZ (damals Fernmeldetechnisches Zentralamt) geholt.
      Der CB-Funk damals war das heutige Facebook / WhatsApp. – nur im begrenzten Radius und ohne Text und ohne Bilder!
      Es ging nnur um soziale Kontakte.
      Der Amateurfunk hatte schon immer einen höheren Anspruch auf technisch wissenschaftlichen Niveau. In dieser Zeit zumindest lief die Kommunikation etwas anders ab. Und der Amateurfunkdienst hatte einen ganz anderen Stellenwert.
      Klar gab es schon immer Chaoten im Amateurfunk aber noch viel mehr davon im CB-Funk.
      Mit Aufkommen der modernen Kommunikationsmittel Smartphone und Internet, hat sich das gesamte Kommunikationsverhalten geändert. Und auch im Amateurfunk muss der Umdenkprozess beginnen, dass der Amateurfunk sich buchstäblich alle 10 Jahre neu verändert.
      Das gleiche Problem hatten wir schon mehrfach. Bei der C-Klasse, bei der Klasse 3 und auch bei der E-Klassen. Ebenso, als die Klasse C in A überging oder die Telegrafie kein Prüfungsfach mehr für das Erlangen der A-Klasse war.
      Natürlich muss man auch eine Lanze für eine kommende K-Klasse brechen. Sie hätten ja sonst keine Fürsprecher.
      Dennoch wird jede Diskussion kontrovers geführt. Und jeder hat sein persönliches für oder wider beizutragen.
      Und manchmal kommt nicht immer Zustimmung heraus. Aber mit den nötigen Argumenten findet man vielleicht eine Mehrheit.

  49. Und mit 12 Watt auf SSB ,und ohne ein Euro .

Kommentare sind geschlossen.

banner