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Gadget-Tipp: Powerpole zu USB – ein kleiner und nützlicher Spannungswandler

Dieser kleine Konverter aus China wandelt 12V Spannungen und smartphonefreundliche 5V um. Da ich als Funkamateur eigentlich immer eine 12V Spannungsquelle in Reichweite habe, kann ich mit dem Konverter mein Smartphone oder mein Tablet laden. Außerdem kann ich einen Raspberry Pi damit betreiben. Letzteres ist wiederum eine interessante Option für weitere Bastelprojekte.

Klar, als Funkamateur können wir sowas auch selbst bauen. Aber wohl nicht zu einem Preis von 2,45€ pro Stück, oder? Ja, inklusive Porto.

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Frisch ausgepackt und noch ohne Powerpoles.

Da ich inzwischen alles auf Powerpoles umgestellt habe, müssen hier natürlich auch welche ran. In Kombination mit meinem anderen Adaptern, kann ich nun also mein Smartphone so ziemlich überall laden.

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Hier mit frisch angecrimpten Powerpoles

Gekauft habe ich den Konverter über ebay bei einem Händler aus ShenZhen (China). Die Lieferzeit betrug um die fünf Wochen.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an Johnny, DO1JC. Er hatte mich im Januar auf den kleinen Spannungswandler aufmerksam gemacht und ich habe direkt zwei davon bestellt.. Inzwischen hat er auch in seinem Blog unter amateurfunk-blog.de über den Wandler berichtet.

Kennst du auch so kleine praktische Helfer für den Amateurfunk-Alltag? Dann würde ich mich freuen, wenn du deinen Tipp einsendest.

5 Kommentare zu “Gadget-Tipp: Powerpole zu USB – ein kleiner und nützlicher Spannungswandler

  1. Markus Neuner

    Ist ein Überspannungsschutz bei Ausfall der Regelelektronik vorhanden? Denn was nützen die gesparten Euros für die Ladeelektronik, wenn das 700-Euro-Smartphone dann hinüber ist? 🙂

    • Du meinst das 700€ Smartphone aus der gleichen Fabrik? 😉

    • Wenn du unter schwierigen Bedingungen z.B. SOTA machst und 15km gelaufen bist – gerne auch bei Dunkelheit – und dann einen dringenden Anruf machen musst, dann machst du dir um solche Theorien keine Gedanken. Hier hast du auf jedenfall ein günstiges Tool um – in der Regel – dein Handy zu laden und um ggf. einen Notruf oder was auch immer abzusetzen. Ich hatte noch keine Probleme mit dem Teil. Arbeitet zuverlässig.

  2. Jürgen Bergmoser, DL3MBU

    Die Frage die sich mir stellt ist viel mehr, was brauche ich um so etwas selber zu bauen? Dabei ist mir der Preis ehrlich gesagt wurscht. Ich baue doch nicht selber, damit es billiger ist, sondern um etwas zu lernen und es evtl. so zu bauen, dass es nicht stört, also mit Entkoppel-Cs usw…. Wo sind hier die echten Elektroniker?

    • Jürgen, es geht mir persönlich nicht um die finanzielle Ersparniss. Als fürsorglicher Familienvater kann ich relativ wenig Zeit für Selbstbau aufbringen.

      Für manch einen Funkamateur steht einfach der Nutzen im Vordergrund. Warum? Na, weil er seinen Lerneffekt grade auf einem anderen Gebiet hat.

      Amateurfunk ist Vielfalt. Auch in Bezug auf Selbstbau und Auswahl der Ausrüstung.

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